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Secret Fashion Show Vol. 6 – Oktober 2016

Am 07.10.16 war es mal wieder soweit. In München war die 6. Secret Fashion Show angesagt. Für mich ist gerade dieser Event etwas Besonderes. Er liegt mir wirklich am Herzen. Warum erfahrt ihr später. Wer sich für Mode, neue Designer und Modemarken interessiert ist hier genau richtig. Es ist in ein Veranstaltung die dem Nachwuchs gewidmet ist. Man findet hier teilweise Labels die sich zum ersten Mal öffentlich zeigen. Der Abend ist immer eine Mischung aus Modenschau, Live Performance und natürlich Aftershow Party. Zu allen diesen Bereichen gibt es im Beitrag was zu entdecken. Bei der Mode beschränke ich mich, wie immer, auf die Männermode der Show. Da gab es dieses Mal einiges zu sehen. Zusätzlich ich auch noch ein Extra für euch. Tänzer Emil Kusmirek hat mir nach der Show ein paar Fragen zum Thema Tanzen beantwortet. Wer sich jetzt fragt „warum jetzt auf einmal tanzen“? Dem empfehle ich meinen Beitrag  Als ich aufhörte ein Tänzer zu sein. Jetzt geht es aber erst einmal mit Fashion los.

Ich & die Secret Fashion Show

Wie schon in der Einleitung erzählt, die Secret Fashion Show ist mir persönlich sehr wichtig. Warum? Weil die Show im letzten Oktober ein wichtiger Impuls für die Umgestaltung und den Neustart meines Blogs war. Nach der Show war für mich klar, Fashion genauer gesagt Männermode, wird ein wichtiger Bestandteil meines Blogs werden.

Ich habe mich also schon im Vorfeld auf meine dritte Secret Fashion Show gefreut. Vor einem Jahr saß ich noch in der dritten, im Mai war es dann schon die zweite und letzten Freitag bin ich nun endlich in der Frontrow angekommen. Habe mich da auch sehr wohl gefühlt. Keine Angst, weiter gehen meine Ambitionen nicht. Ich werde also nicht auf der nächsten Show mit den Model mitlaufen. Ich kenne meine Grenzen 😉

Jetzt aber zu den Designern.

Männermode auf der Secret Fashion Show

Aus Männersicht war die Show sehr erfreulich. Nein, ich rede jetzt nicht von den weiblichen Modeln in Dessous. (Wer jetzt Sexismus schreit, liest bitte den ganzen Artikel. Ihr wisst dann schon warum). Von den 12 Designer der Modenschau hatten 5 auch was für uns Männer im Gepäck. Ich werde euch hier genau diese Designer vorstellen und zu jedem meinen persönlichen Senf dazu geben.

Noch erfreulicher war für mich der allgemeine Trend, zu etwas extravaganter Herrenmode. Die Zeiten langweiliger, immer gleicher Männermode scheinen langsam wirklich vorbei zu sein. Eine Entwicklung die ich nur begrüßen kann. Auch wenn nicht alles meinen persönlichen Geschmack getroffen hat, freue ich mich über mehr Mut in der Mode für Männer. Sortiert sind die Designer nach ihrer Reihenfolge auf dem Laufsteg.

LLVIP

LLVIP Anzug - Model: Nico Schwanz - Foto: © Christian Habel
LLVIP Anzug – Model: Nico Schwanz – Foto: © Christian Habel

Das Label LLVIP wurde erst Anfang 2016 gegründet und steht für ganz klar für extravagante Mode. Unter der Marke Edel & Schick präsentiert das Designer-Duo Mona und Tanja ihr individuellen Stücke.

Die Stücke werden exklusiv oberflächenveredelt und bei Bedarf auch an die individuellen Kundenwünsche angepasst. In der Gestaltung ist die Mode von Edel & Schick stark durch gestickte Texte und Aufnäher gekennzeichnet. Ergebnis, schrill, bunt und einzigartig.

Vor allem die Jacken und Westen sind durch eine Vielzahl von Designelementen gekennzeichnet. Bei den Anzügen und Sakkos geht es etwas dezenter zu, dafür darf der Mann hier auch mal Strasssteine tragen.

Edel & Schick Webseite

Wie ich das Label sehe

Einige Stücke der Kollektion, wie zum Beispiel der hier abgebildete Anzug, gefallen mir wirklich gut. Auch das im Shop angekündigte Edel & Schick LLVIP Sacko, mit Totenkopf, finde ich wirklich cool. Ein auffälliges Outfit für den Abend, die Party, den besonderen Event oder den Club.

Bei anderen Stücke, wie einigen Jacken und Westen, sind es mir persönlich einfach zu viele unterschiedliche Elemente. Das ganze empfinde ich als etwas zu unruhig. Auch wenn die Stücke dadurch natürlich sehr individuell und auffällig sind, was absolut seine Berechtigung hab. Meinen Geschmack trifft es nicht immer.

Gehört jetzt eigentlich nicht direkt zum Designer, aber die Stiefel auf diesem Bild finde ich auch extrem gut. Leider weiß ich nicht von wem die sind. Hat von euch jemand vielleicht einen Tipp für mich?

Mirabell Plummer

Mirabell Plummer - Foto: © Christian Habel
Mirabell Plummer – Foto: © Christian Habel

Selbst nennt die Designerin Tracy Hauenschild ihre Entwürfe urbanes Trachtendesign und ist mit ihrem Label Mirabell Plummer seit dem 2011 auf Erfolgskurs. Auf der einen Seite sind die klaren Linienführungen ein prägendes Stilelement, welches durch viele Österreich-Elemente aufgebrochen wird.

Zur aktuellen mein Tracy Hauenschild selbst: „Das Design wird straighter und urbaner. Der feine Trachten-Touch aus natürlichen Materialien bleibt erhalten, doch wird die neue Linie noch alltagstauglicher und erhält mehr Streetwear-Elemente. Die rotweißroten Bänder sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil und ,Austria’ wird auch im Thema der Kollektionen erkennbar bleiben. Mit einem Wort – es wird hochwertig, schick und lässig und passend für die Straßen von Zell am See bis London!“

Mirabell Plummer Webseite

Wie ich das Label sehe

Wer hier öfters liest weiß, Trachtenmode ist nicht so ganz meine Welt. Die Mode von Mirabell Plummer ist aber irgendwie anders. Sie geht mit ihrer Mode eher in Richtung Uniform, zumindest was die Männermode betrifft.

Das ist nicht nur gerade ein aktueller Trend, es gefällt mir auch gut. Vielleicht weil ich aus einer Gegend komme, in der eine Tracht eher die Uniformen der Bergleute waren.

Die hier gezeigte Jacke ist nur ein Beispiel, auch andere Modelle können mich durchaus überzeugen. Ihr findet weiter hinten im Beitrag dann noch eine größere Bildergalerie mit diesem und weiteren Modellen zum durchklicken.

Tino König

Tino König - Hoodie - Foto: © Christian Habel
Tino König – Foto: © Christian Habel

Tino König kombiniert edle Materialien mit Tragekomfort. Neben den farblich schlichten, aber aufwändig geschneiderten Stücken gibt es auch viele mit auffälligen Mustern. Der dritte Designer für Männer und schon wieder auffällige Mode für den Mann. Die Stücke werden vom Schnitt bis zur Fertigung in Handarbeit produziert. Mit viel Liebe zum Detail.

Neben der Bequemlichkeit der Kleidung geht es auch um das Gefühl auf der Haut. Shirts, die sich anfühlen wie fein geriebene Kreide oder Longsleeves aus Bambusjersey.

Webseite von Tino König

Wie ich das Label sehe

Die Mode von Tino König gehörte für mich persönlich zu den Highlights der Show. Einmal die Stücke, wie der hier gezeigte Mantel, aber selbst die gemusterten Stücke haben mir gut gefallen. Auch wenn ich eher auf einfarbig und dann auffällig in Schnitt und Material stehe. Die gemusterten Teile eigenen sich besonders als Akzent, zu einem ansonsten eher ruhigen Outfit.

Beim durchstöbern des Online Shops habe ich jetzt noch viele Kleidungstücke gefunden, dich ich mir sofort in den Kleiderschrank und an den Körper hängen würde. Ich könnte jetzt hier ein paar Tipps für besonders lohnenswerte Kategorien wie, Jacken, Mäntel, Longsleves usw. geben. Habe aber in fast jedem Bereich etwas gefunden, daher schaut einfach selbst was euch gefällt.

Tino König ist hier wirklich der erste Designer der Show, der mich mit fast alle Stücken überzeugt. Bin gespannt auf mehr von ihm.

Masha Schubbach

Masha Schubbach - Foto: © Christian Habel
Masha Schubbach – Foto: © Christian Habel

Die erst 21 jährige Designerin Masha hat ihr Label vor 1 1/2 Jahren gegründet und ihre Mode bereits auf zahlreichen internationalen Mode-Events präsentiert. Mit dabei die Berlin Fashion Week, aber auch Fachmessen in Florenz und Cannes. Neben der Führung des Labels übernimmt sie in Personalunion auch Entwurf, Schnitterstellung und die Produktion. Jedes Teil ist Handarbeit und wird in Deutschland produziert. Es wird auf hochwertige, nachhaltige Stoffe und eine Förderung lokaler Hersteller geachtet.

Webseite von Masha Schubbach

Wie ich das Label sehe

Auch Masha Schubbach gehörte für mich zu den Highlights der Show und ich meine jetzt nicht nur die Vorstellung ihrer Unterwäsche für Frauen. Die mir aber auch gut gefallen haben. (Schon wieder Sexismus, aber beim nächsten Designer erfahrt ihr warum).

Es geht mir um die Männermode. Masha Schubbach schafft es eine Brücke zwischen Männer- und Frauenmode zu schlagen. Sie verwendet unter anderem Materialien, die nicht unbedingt typisch für Männermode sind. Ein Beispiel ist eine Jacke mit Ärmeln aus einem transparenten Stoff. Was sonst eher typisch für Damenunterwäsche ist, wirkt hier absolut männlich. Auch trifft die Reduktion auf Schwarz und Weiß meinen persönlichen Geschmack. Auffällig wird die Mode dann durch Material und Schnitt. Genau mein Ding.

Gusti Leder

Gushi Leder - Handtasche - Foto: © Christian Habel
Gushi Leder – Handtasche – Foto: © Christian Habel

Jetzt kommt die Auflösung meiner provokanten, fast schon sexistischen Andeutungen. Gushi Leder hatte wohl den Auftritt des Abends. Zumindest was die Reaktionen im Raum anging. Lieben Damenwelt, hätten wir Männer so bei den Damen mit Unterwäsche reagiert hätte es bestimmt Beschwerden über männlichen Sexismus gegeben. Ich möchte euch nicht abhalten. Schreit, ruft und pfeift was das Zeug hält. Gesteht es uns aber dann bitte auch zu. Wenn wir beim Auftritt einer schöne, leicht bekleidete Frauen mit einem Ausruf der Freude ihre Anwesenheit honorieren 😉

Ach ja, es ging hier übrigens um die Taschen und nicht um die Kleidung der Models. Das was der Herr hier in der rechten Hand hält. Das Start-Up wurde 2010 gegründet und bietetLederaccessoires in seinem Onlineshop an. Mit dabei sind Taschen, Rucksäcke, Reisegepäck, Schreibwaren und vieles mehr.Der Grundsatz des jungen Unternehmens liegt auf Fair Trade. Über

Webseite von Gusti Leder

Wie ich das Label sehe

Ich bin ein echter Taschenfan und finde den Fair Trade Ansatz sehr spannend. Auch bei der der Auswahl der Ledermaterialien wird viel Wert auf Qualität gelegt. Das Leder stammt hauptsächlich von Ziegen in Freilandhaltung. Finde ich auch sehr gut.

Bei der Optik geht es bei diesem Label eher in traditionelle Richtung. Ein paar stylische Produkte habe ich aber auch im Sortiment entdeckt.

Mehr Männermode in Bildern

Hier noch einmal die Bilder aus dem Artikel und weitere als Galerie für euch.

Normalerweise mache ich möglichst alle Fotos selbst. Für diesem Artikel habe ich aber viele Bilder eines Fotografen integriert. Für eine Fashion Show ist eine bessere Kamera und eine andere Postion als auf einem Sitzplatz deutlich besser geeignet. Ich möchte daher bei Christian Habel bedanken. Er hat die meisten Bilder hier gemacht. Damit konnte ich mich auch besser auf die Mode konzentrieren und habe nur ein paar vereinzelte Bilder vor und nach der Show selbst gemacht.

Mehr Bilder von Christian findet ihr bei Facebook, Flickr und Instagram.

Promis & Party

Emil Kusmirek & Nico Schwanz auf dem roten Teppich
Emil Kusmirek & Nico Schwanz auf dem roten Teppich – Foto: © Sascha Walk

So eine Secret Fashion Show hat seinen festen Ablauf. Alles fängt mit dem Einlass und Auftritt der Promis auf dem roten Teppich an. Da standen dieses Mal Emil Kusmirek und Nico Schwanz stark im Fokus. Beide arbeiten wohl gerade ein gemeinsames Projekt. Angeblich gibt es dazu bald Infos bei RTL (Quelle: Facebook Seite von Nico Schwanz). Auf jeden Fall scheinen sich die zwei super zu verstehen.

Aber es tummelten sich noch mehr Promis auf dem roten Teppich. Mit dabei waren auch Gitta Saxx, Julian David, Florian Stadler, Manou Lubowski, Jeannette Graf, Prince Damien und Allegra Curtis. Auch ein paar Bloggerkollegen waren dort auf der Suche nach dem perfekten Selfie. Nein, so ein Bild habe ich nicht für euch.

Dann kommt natürlich das Highlight die Show selbst. Dazu habt ihr auf den vorigen Seiten ja schon alle wichtigen Infos bekommen.

Nach der Show? Ja, nach der Show war wie immer Party angesagt. Egal ob Zuschauer, Model oder Promi. Alle haben noch lange und ausgelassen den Abend gefeiert. Da die Show dieses Mal an einem Freitag war haben auch viele die Chance genutzt und bis in den frühen Morgen gefeiert. Als ich um 1:30 Uhr gegangen bin, war ich bei weitem nicht der letzte Gast 🙂

Tänzer – Emil Kusmirek

Jetzt noch zu einem Punkt, der mir persönlich sehr am Herzen liegt. Bereits auf der Secret Fashion Show ist mir der Auftritt von Emil Kusmirek aufgefallen. Als er auch für die aktuelle Show angekündigt wurde habe ich direkt ein Interview bei ihm angefragt.

Das konnte ich auch über sein Management frühzeitig klären und für nach der Show einen Gespräch vereinbaren. Als ehemaliger Tänzer beschäftigt mich das Thema Tanz natürlich immer. Aktuell sogar besonders, wie ihr in meinem Beitrag „Als ich aufhörte ein Tänzer zu sein“ nachlesen könnt. Vielleicht fange ich ja doch wieder an.

Auch wenn Emil aktuell einige Projekte hat und unter anderem im September ein Single veröffentlicht hat ging es bei unserem Gespräch um das Thema Tanzen.

Emil Kusmirek – Der Tänzer – Das Interview

Das Gespräch mit Emil war wirklich sehr angenehm. Ich habe in meinem Leben ja schon einige Künstler und vor allem Tänzer kennen gelernt. Nicht alle sind auf dem Boden geblieben. Emil schon. Er spielt keine Emotionen vor, er lebt seine Gefühle auf der Bühne aus. Auch vor und nach dem Interview haben wir uns supernett unterhalten. Er hat sich auf der Party einfach unter die Leute gemischt. Ohne Allüren, ohne Gehabe. Ich drücke ihm für alle Vorhaben die Daumen und hoffe wir sehen uns bald mal wieder. Danke Emil.

Interview am Rande der Secret Fashion Show Vol. 6

Mein Fazit des Abends

Sascha Walk & Emil Kusmirek - Nach dem Interview
Sascha Walk & Emil Kusmirek – Nach dem Interview – Foto: © Sissi

Es war mit 950 Gästen nicht nur die größte Secret Fashion Show. Es war für mich auch die beste Show, soweit ich bis jetzt dabei war. Eine gelungene Mischung aus Show und Fashion. Promis zum Anfassen, die auch nach der Show mitgefeiert haben. Dann waren da natürlich auch andere Blogger, die ich von Show zu Show besser kennenlerne. Ein wirklich gelungener Abend, eine tolle Party und ganz viel interessante Mode für uns Männer. Ich schaue mal ob ich euch in Zukunft noch mehr über die Labels berichten kann.

Für mich waren die Highlights natürlich mein Platz in der ersten Reihe. Die Designer von Tino König und Masha Schubbach. Auch das Treffen und Interview mit Emil Kusmirek wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

Der nächste Termin im Mai 2017 ist bereits im Kalender vorgemerkt und ich bin gespannt was uns da erwartet.

Hinweise zum Beitrag

Information zur Transparenz im Rahmen des Bloggerkodex

Ich habe eine Presseeinladung zur Secret Fashion Show erhalten. Dieser Beitrag entstand unter vollständiger redaktioneller Freiheit, gibt meine persönliche Meinung wieder und wurde von mir selbst geschrieben.

Bild- und Videonachweis

Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind Bilder und Videos von mir erstellt worden und unterliegen damit meinem Copyright.

Für diesen Beitrag wurden zusätzlich Bilder von Christian Habel (Kennzeichnung am Bild: © Christian Habel) verwendet.

Das Bild von Emil und mir hat Sissi gemacht.

  1. Och menno … Nachdem du so schön dein Vorrücken in die Front Row geschildert hast, habe ich nun Bilder von dir auf dem Catwalk im Kopf. Hihi … Und dann kneifst du? Nö, mach den Catwalk zum Kater-Walk!

    😉

    XOXO

    Sissi

    • Ne lass mal. Allein schon die ganze Fotografen. Die müssen dann extra das Weitwinkel auspacken und ich würde rennen, damit die mich nicht erwischen. Ich bleibe lieber sitzen

  2. Pingback: Flying Steps Interview - Ein Leben lang Hip-Hop-Lifestyle | Blog in Orange

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