Lions Head - LNZHD - Album Review

Lions Head – LNZHD – Album Review

Am 04.11.16 wurde das erste Album von Lions Head veröffentlicht. Ich habe die CD mit dem Titel LNZHD schon vor ein paar Wochen bei mir im Briefkasten gefunden. In den letzten Wochen habe ich intensiv in die Scheibe reinhören. Der Sound, des aus New York stammende Sänger Igncaio „Iggy“ Uriarte alias Lions Head, hat seine Wurzeln in Genre der Singer/Songwriter. Der besondere Clou ist aber die Kombination dieser Basis mit modernen Beats und weiteren Sounds. Diese musikalische Weiterentwicklung sehe ich seit einigen Jahren immer häufiger. Persönlich gefällt mir diese Kombination sehr gut, weil es für mehr Abwechslung in diesem Genre sorgt. Puristen werden jetzt weinen, aber auch in der Musik gibt es Evolution. Welche der Strömungen überlebt wird sich in der Zukunft zeigen. Kommen wir aber zurück zum Künstler und dem Debütalbum.

Der Künstler – Lions Head

Lions Head - München OlympiastationGeboren wurde Igncaio »Iggy« Uriarte alias Lions Head in New York. Er hat bzw. lebt auch in München und Berlin, ist aber immer irgendwie auf der Reise. Mit 10 Jahren hat er mit dem Klavierspielen angefangen. Gitarre, Bass und Schlagzeug hat er sich dann selbst beigebracht. Ach ja, im Kinderchor der New Yorker Metropolitan Opera hat er auch gesunden.

In seiner Musik vereint er die Ansprüche eines Singer/Songwriters mit moderner Popmusik. Ein Widerspruch? Nein, was er mit seinen Songs auch beweist. Bei Auftritten steht er mit seiner akustischen Gitarre im Mittelpunkt und nutzt zusätzlich die Möglichkeiten moderner Technik um weitere Sounds und Beats zu ergänzen. Ein elektronischer Loop hier. Die melodische Hookline da. Fertig ist ein Sound, den ich als eine Evolution des Singer/Songwriter Genres sehe.

Nach Support-Slots bei Joris und Bosse, begeisterte Lions Head im Frühjahr während einer ausverkauften Club-Tour. Im Milla war ich selbst auf dem Konzert und wirklich beeindruckt von den Möglichkeiten und vielfältigen Sounds, die von nur zwei Personen auf der Bühne kamen. Direkt im Anschluss an den Release von »LNZHD« stehen weitere Konzerte auf der Agenda. Die Termine findet ihr weiter unten im Artikel.

Themen der Songs? Frauen. Liebe. Sex und One Night Stands. Es gibt gelegentlich auch einen Song bei dem es um Freundschaft geht. Kurz gesagt geht es um das Leben.

Bisherige Singles

Die erste Single When I Wake Up war einer der Sommerhits in diesem Jahr. Er war sehr erfolgreich und kratzt mit über 15.000 Einsätzen immer noch am Airplay-Rekord. Im Streaming wurde der Song bisher über 8 Millionen mal gehört.

Aktuell ist die zweite Single See You auf dem Markt. Dieser Song hat es auch in meine persönlichen Top 5 geschafft. Mehr also später.

LNHZ – der Gesamteindruck

Lions Head - LNZHD

Ich hatte mich schon auf das Album gefreut. Da ich vor ein paar Monaten bereits ein Konzert von Lions Head im Münchner Milla besucht habe. Ich wusste also grob was mich erwartet. Das mir die musikalische Richtung gefällt war auch bereits klar. Gerade solche Erwartungen sind aber auch immer gefährlich. Wird das Album meine Erwartungen erfüllen? Kurz gesagt, ja. Das Album hat meine Erwartungen erfüllt. Der Sound gefällt mir. Die Stimmung des Albums ist fröhlich und durch die genutzten technischen Möglichkeiten sehr modern. Auch nach dem, ich weiß nicht mehr wievielten durchlauf, höre ich das Album noch gerne.

Es geht meistens um das Zwischenmenschliche, oder wie er es auf dem Konzert sagte. Ich habe nicht nur Lieder über Sex, ich habe auch ein anderes und das spiele ich jetzt.

Auf dem Album LNZHD sind insgesamt 12 Songs, die aber alle relativ kurz sind. Das ist auch so ein kleiner Kritikpunkt. Das gesamte Album hat nur eine Spielzeit von ca. 39 Minuten.

Meine Top 5

Wie schon in meinem Review des Albums Tape von Mark Forster gibt es auch hier wieder eine Top 5 Liste. Im Mark Forster Artikel findet ihr auch den Grund warum es eine Top 5 Liste ist. Puh, die Auswahl war nicht einfach. Innerhalb der Top 5 gibt es auch keine Wertung von mir. Es war schwer genug einige Songs nicht in die Liste zu nehmen. Die Reihenfolge hier entspricht daher einfer der Sortierung auf dem Album.

See You

Wie oben schon erwähnt, See You ist die aktuelle Single von Lions Head. Eine trotz Beat eher ruhige entspannte Nummer. Der Song erzählt eine Geschichte die wir alle kennen. Irgendwie kann man nicht richtig mit der Frau seines Herzens zusammen sein, ohne geht es aber dann auch auch nicht.

Im Text hört es sich dann so an „I don’t want to see you go, but I don’t want to see you“.

Firecracker

Hier doch eine kleine Wertung. Aber auch nur weil Firecracker meine Lieblingsnummer auf dem Album ist. Das liegt vor allem am Anfang des Songs bzw. an den Strophen. Die Melodie hat einen ganz besonderen Flow, der mir extrem gut gefällt. Meistens ist es bei Songs ja der Chorus, der den Song bestimmt. Hier empfinde ich es anders. Da ist es einfach die Strophe, die den Song so besonders macht.

Morning After

Es gibt Nächte die sind magisch. Haben eine eigene Energie und sind irgendwie nicht von dieser Welt. Egal ob man nun unterwegs ist und sich in der Halbwelt des Nachtlebens verliert, oder mit einem besonderen Menschen die Nacht verbringt. Es ist eine Zeit die eigene Regeln hat. Alles kann passieren, nichts zählt wirklich. Bis zum nächsten Morgen.

Dieses Gefühl vermittelt der Song auch musikalisch. Manchmal ist der Morgen danach von einer Katerstimmung geprägt, auch ohne Alkohol. Man möchte die Zeit zurückdrehen und noch einmal so frei sei, wie in der letzten Nacht.

The Bullet

Bei diesem Song hat mich einfach der Sound total begeistert. Die getragenen Klänge im Hintergrund. Seine Stimme, die über dem Hintergrund schwebt und dann die Spannung die musikalisch aufgebaut wird. Wieder im Hintergrund und die Stimme schwebt weiter über dem Sound. Hört euch den Song einfach weiter unten selbst an.

Lost & Confused

Ganz am Ende des Albums kommt dann noch eine richtige Dance Nummer. Bei Lost & Confused steht der Beat ganz klar im musikalischen Mittelpunkt. Das Stück macht Spaß und bringt Bewegung in die Beine.

Blog in Orange Fazit

Das Album LNZHD von Lions Head ist ein Evolution des Singer/Songwriter Sounds

Ich mag das Album. Weil ich auch die hier gezeigte Evolution der Singer/Songwriter Musik mag. Puristen werden vielleicht den Untergang der musikalischen Tradition sehen. Ich begrüße diese Entwicklung, weil es den manchmal etwas eintönigen Singer/Songwriter Sound abwechslungsreicher macht. Mit dem letzten Stücke des Albums ist dieser Sound sogar sehr tanzbar. Es ist und bleibt Popmusik die unterhält, Spaß macht und eine positive Einstellung zum Leben zeigt.
Ich finde genau das brauchen wir aktuell. Ernsthaftigkeit ist nicht falsch, nur sollten wir mit den Herausforderungen der Welt auch mit Humor begegnen. Angst und Hass haben schon zu viel Raum in dieser Zeit.

Das Album kaufen,

Neben der digitalen Download Version als MP3, gibt es natürlich auch eine CD und sogar eine Vinyl LP. Es ist also für jeden das passende Trägermedium dabei.

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oder direkt anhören auf

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Tourdaten

Zum Album gibt es natürlich auch eine aktuelle Tour. Ich war im Frühjahr auf dem noch sehr kleinen Konzert im Milla und es hat wirklich Spaß gemacht. Iggy ist nicht nur musikalisch fit sondern auch ein unglaublich sympathischer Typ auf der Bühne. Wenn euch der Sound gefällt kann ich euch einen Konzertbesuch absolut ans Herz legen. Hier die aktuellen Termine.

  • 18.11.2016: Köln – Studio 672
  • 19.11.2016: Osnabrück – Kleine Freiheit
  • 20.11.2016: Hamburg – Knust
  • 22.11.2016: Frankfurt – Nachtleben – Tickets kaufen*
  • 23.11.2016: Leipzig – Werk2 – Tickets kaufen*
  • 24.11.2016: Berlin – Lido – Tickets kaufen*
  • 26.11.2016: Stuttgart – clubCANN – Tickets kaufen*
  • 28.11.2016: München – Backstage – Tickets kaufen*
  • 29.11.2016: Wien – Chelsea – Tickets kaufen*

Tickets für die Tour findet ihr hier*

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Update 08.12.16: Die Tour ist leider schon vorbei. Einen Bericht zum Konzert in München findet ihr hier.

Hinweise zum Beitrag

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Das Album wurde mir vor der Veröffentlichung von Sony Music als Presse Release zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag entstand aus eigenem Antrieb, unter vollständiger redaktioneller Freiheit und wurde von mir selbst geschrieben.

Bildnachweis

Das Copyright für das Titelbild liegt bei Hania El Houry.

Quelle ist die Presseseite von Sony Music.

Kategorien MUSIK

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

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