Wo bin ich und wo ist das nächste Café? – Lokale Dienste der neuesten Generation.

Local Based Services sind immer wieder Thema in der Presse und im Internet. Bisher hat sich dieser Hype aber immer nur für eine kurze Zeit als Thema gehalten. Das liegt vor allem an den Möglichkeiten für diese Dienste.

Die ersten Ideen und Konzepte für diese Dienste sahen vor, dass Nutzer in der Umgebung identifiziert werden und dann die entsprechenden Inhalte gesendet bekommen. Dieses Push Verfahren ist aber datenschutzrechtlich fast unmöglich und hat sich nie durchgesetzt.

Als Alternative dient das Pull Verfahren. Der Nutzer greift also selbständig auf die gewünschten Dienste zu. Dies war bisher meistens mit einer manuellen Suche verbunden. Der User gibt also an, wo er sich befindet, und sucht dann in der Umgebung. Durch diesen Aufwand haben sich auch solche Dienste am Markt nie stark etablieren können.

Da sich Smartphones mit integriertem GPS immer mehr verbreiten, steigen auch die Chancen für Lokale Dienste. Nun ist es möglich, den Usern eine schnelle Suche in der Umgebung zu bieten. Dienste wir foursquare (www.foursquare.com), Gowalle (www.gowalla.com) und akaaki (www.aka-aki.com) sprießen wie Pilze aus der digitalen Landschaft. Offen ist noch, welcher dieser Dienste sich als eine Art Standard durchsetzt. In meinem Umfeld scheint aktuell foursquare das Rennen zu machen.

Für das Marketing bieten diese Dienste schon jetzt einige guten Chancen die über die reine Integration von Werbung in diesen Diensten hinausgehen. In den USA bieten einige Unternehmen bereits Sonderangebote für ihren Major (User der sich am häufigsten eingecheckt hat) an. Dieser kann sich ganz einfach über die Software auf seinem Handy als Major ausweisen. Um die User beim einchecken zu unterstützen, sollten Unternehmen ihren Standort bei den Diensten, in denen sie gefunden werden wollen, anlegen.

Auch wenn die Verbreitung dieser Dienste noch relativ gering ist, ist es für Unternehmen ratsam sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Der Aufwand hierfür ist relativ gering. Zusätzlich werden die Standorte automatisch viral an die Freunde der User und ggf., über weitere Netzwerke wie Twitter und Facebook, verbreitet.

Natürlich können diese Dienste nur ein Bestandteil der Social Media Aktivitäten eines Unternehmens sein. Gerade für Einzelhändler und die Gastronomie sind diese Dienste besonders interessant, um Angebote und ihren Standort bekannt zu machen.

Kategorien DIGITAL

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

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