Theatron 2017 mit Egotronic – Peter Coretto – Lester

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25. August 2017 19:00 - 22:00

Theatron MusikSommer

Coubertinplatz

Egotronic [Electropunk | Berlin]
+ Peter Coretto [Postpunk | München]
+ LESTER [Heavy Pop | München]

Location: THEATRON – Seebühne im Olympiapark
Beginn: 19:00 Uhr | Eintritt frei

Präsentiert von PULS und ASK HELMUT

Die gemütliche Atmosphäre zu freiem Eintritt beim Theatron MusikSommer lockt schon seit Jahren zahlreiche Besucher an die Seebühne im Olympiapark. Und auch das Feierwerk ist im August wieder an 7 Tagen mit einem vielfältigen Programm dabei. Also packt eure Picknickdecken und Brotzeit ein und genießt die Konzerte mit dem besten Blick auf die Bühne von den Stufen vor dem Olympiasee aus!

Infos zu den Künstlern:
EGOTRONIC sind deine gute Entschuldigung morgen blau zu machen. Es ist doch so, niemand sitzt irgendwann da und denkt bei sich: Hätte ich doch mehr gearbeitet, mich mehr geschunden, meinen Teil zum Kapitalismus beigetragen. Sollte es doch eine leise Stimme irgendwo in Dir geben, die so was sagt…Hör nicht auf sie! Denn wer flüstert, lügt. EGOTRONIC schreien. Sehr laut. Und zornig. In 2017 ist der Zorn stärker denn je, dafür gibt es ausreichend Anlässe. EGOTRONIC verpassen textlich allen eine Abreibung, die es verdienen. Die Band erschafft in kompletter Besetzung mit Schlagzeug, Bass, Synthie und Gitarre eine schlüssige Synthese aus Rave-Einflüssen und robustem Punk fernab prolliger Attitüde. Die unermüdliche Tourmaschine rollt auch in 2017 weiter. Und hey, man kann zu einem Konzert gehen oder zu EGOTRONIC. Wer nicht schwitzt, hat nichts verstanden. Stillstehen ist niemals eine Option. Tanzen ist Denken, ist Denken ist Tanzen. EGOTRONIC wohnen jetzt in deinem partysüchtigen Kopf. Und machen Radau.

PETER CORETTO
Alle Maschinen auf Null war die Devise beim Reunion 2OO9, das alte abgehakt aber nicht vergessen. Die Besinnung auf DIY und Musik als die wichtigste Nebenbeschäftigung der Welt, sich lösen von Schubladen und Genrezugehörigkeit, produzierten sie in Eigenregie die Aufnahmen zur EP „GIER“. Selbstbewusst fordern sie „Luxus für alle“ als Antwort auf die Kluft zwischen Arm und Reich. Emotion als Reaktion ist auch heute noch das Credo in den Texten von Marco Engelhard. Die Wut kanalisiert sich klarer als noch in den OOer Jahren in Form von Statements mit dem Mittelfinger in Richtung der Wunden der Jetztzeit. PETER CORETTO war nie die leichte Kost oder das massentaugliche drei-Minuten Häppchen: mehr denn je wurde sich von klassischen Songstrukturen und Einheitsbrei verabschiedet – mehr denn je das Fordern und nicht das Bitten in den Mittelpunkt gestellt. Fast Erwachsen geworden raunt es im Umfeld. Nach vielen Konzerten mit Bands wie z.B. „Matula“, „Egotronic“, „Captain Planet“, „Monochrome“ oder „Frau Potz“ in den letzten Jahren freuen sie sich immer wieder auf spannende Konzertabende und alles, was da kommt!

LESTER
„Routine wird zur Scheiße und Scheiße zur Routine“. Um ihren ganz persönlichen Teufelskreis zu durchbrechen, schlossen sich LESTER so lange in ihrer Musikwerkstatt ein, bis sie „Die Lüge vom großen Plan“ nicht nur erkannten, sondern auch unter die Leute bringen wollten. In sich gekehrte Texte in einer immer lauter werdenden Welt treffen auf ein Gemisch von Punk-Rock, Indie und dem Emo der 90er Jahre, bevor Mascara-Musiker das Genre vereinnahmten. Ihre Mischung nennen LESTER Heavy Pop, da sie ihren Auf-die-Fresse-Sound mit sich in Gehörgänge einnistende Melodien vermengen. So melancholisch die Texte der Münchner sind, so laut und energiegeladen sind ihre Liveshows. Dass sie diese Energie auf Platte einfangen können, macht „Die Lüge vom großen Plan“ zu einem ganz besonderen und vor allem grundehrlichen Debüt-Album.