Jay Jay Johanson _ The Winstons

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Starts in 2 Days, 1 Hour

21. Oktober 2017 20:00 - 23:00

Milla – Live Club

Holzstraße 28

still or sparkling präsentiert:

NORDIC JAZZ vs. ITALIAN PSYCHO ANARCHO PROG

1_ Record Release Jay Jay Johnson „Bury the hatchet“

2_ The Winstons „Play with the rebels“

Dieser Abend steht im Zeichen der Gegensätze und der Gemeinsamkeiten, des Unterschieds und der Gleichheit, des Experiments und der Passion, der Weiterentwicklung und der Negierung des Stilstands.

_Zunächst auf der Bühne

JAY JAY JOHANSON

Der Schwede Jay-Jay Johanson, seit den 1990ern als Downbeat-Crooner aktiv, ist weiterhin für die elegischen Stunden im Leben zuständig.

An diesem Abend stellt er uns sein brandneues Album „Bury the hatchet“ vor.
Erste Plattenkritiken klingen so…

„Eine einsame Bar am Ende der Stadt. In rotes Plüsch gegossene Melancholie, vom unsterblichen Schweden mit glasklarer Jazzstimme zu einer Mischung aus gestreicheltem Schlagzeug und selbstbewusstem Beat, Piano und Bass dargeboten, zum Sterben schön.
Oftmals driftet Jay Jay aber auch weiter hinein in die Tiefe der Nacht mit weiteren Zusätzen zu einem geradeaus performenden Breakbeat, um den Klavier, Hall und seine Stimme mäandrieren wie ein Insekt auf der Suche nach einer Lichtquelle. Oder er widmet sich vermehrt dem perlenden, Jazz zugewandten Klavierspiel und lässt seine einzigartige Stimme wie Luftblasen emporsteigen. Jazz meets Neoklassik meets Blues. Ist Jay Jay gar der Chet Baker unserer Zeit? Sein 13tes ist ein moody Jazzalbum mit tollen Kompositionen wie dem zum Weinen schönen „From Major to Minor“.

_und dann

THE WINSTONS

THE WINSTONS – Das ist ein geballtes, Musikkomplott aus Italien. Ohne Angst davor, sich die Hände zu verschmutzen, navigieren sie sich durch den nebligen Sumpf des psychedelischen, anarchischen Prog… sich nährend und labend an den Wurzeln dessen von wo alles her rührt – dem Rock Roll.
Sie sind so sehr Britten wie Hugo Pratt, Asiat und Enio Morricone ein Texaner ist. Die drei Säulen dieser Architektur ruhen auf einem Fundament aus Nord-, Mittel- und Süditalien und künden von einem verschwundenen Albion.
Rob Winston – der groß Gewachsene, il Linnon Winston – der Bärtige und Enro Winston – der Merkwürdige… trafen sich um Zigaretten zu holen und kehrten zurück als spirituelle Gemeinschaft…
…deren Kreis sie nur verlassen um PJ Harvey zu begleiten, Calibro 35 und den Afterhours zu frönen und sich dann wieder zu vereinigen noch stärker und noch energetischer.

3 sehr erfolgreiche Musiker der italienischen Indie Szene – Lino Gitto, eine feste, höchst kreative Größe der Mailänder Musik Szene, Roberto Dell’Era, der Bassist von Afterhours und Enrico Gabrielli der zuletzt mit PJ Harvey tourte und ansonsten festes Mitglied von Calibro 35, Mariposa und Der Maurer ist. Sie überqueren die Alpen und pusten uns ihren Sound im Stil der 60/70iger um die Ohren… you better don´t miss this!

This is a power trio of multi-instrumentalists who hide under the pseudonyms Linnon Winston, Rob Winston and Enro Winston, but that are, surprisingly, three well known characters of the Italian indie-rock panorama; their real identities are, respectively, Lino Gitto, a constant presence in multiple releases and events of the Milan scene, Roberto Dell’Era, best known as the bass player in Afterhours, and Enrico Gabrielli from Calibro 35, Mariposa and Der Maurer.

As a result of a strong long-lasting friendship and a series of concerts played together all over Italy, The Winstons was born; in a ‘70s revival period like this, they explore a genre that almost no one has dared to face, the aforementioned ‘Canterburian Prog-rock’ (but the album also contains references to beat, garage rock and psychedelia), and do so with a truly amazing mastery!