Taxi Salon

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20. Januar 2018 to 21. Januar 2018 20:00 - 03:00

Import Export

Kreativquartier Dachauerstr. 114

Sa. 20.01.2018 Taxi Salon
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Beginn: 20:00 h | Eintritt: frei – Spende willkommen
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Einsteigen und transnational mit sozialen Innovationen am Küchentisch im Raum-Zeit-Paradoxon auf die Reise gehen.

Für den ersten Taxi Salon in 2018 haben wir uns auf eine spannende Reise begeben, uns mit aussergewöhnlichen KünstlernInnen getroffen und diese besonderen Menschen ins Import Export eingeladen.
Wir freuen uns auf:
Angela Sauermann, Paula Pongratz, Nicolas Delgado, Manolo Díaz, Matthias Gmelin, José Maldonado, Walter Bittner, Kilian Bühler und Sebastian Giussani.

Einmal im Monat verwandelt sich das Import Export in den Taxi Salon.
Beim Taxi Salon kann in Wohlfühl-Atmosphäre ein vielseitiges und offenes Programm genossen werden. Verschiedene Räume bieten Platz für Live Musik, Kino, Ausstellungen, ein Sprechzimmer, oder Spezialitäten aus der Plattenkiste.
Neue Ideen und Projekte können entstehen und beim Taxi Salon einen Platz finden.

Ab 20 h:
Postapokalytischer Schmuckworkshop – bitte pünktlich kommen!
Mit Angela Sauermann und Paula Pongratz.
Schmuck herstellen aus Überresten der menschlichen Zivilisation.
Kunst und Upcyling. Material und Prozess. Nachhaltig. Sehen. Lernen.
http://www.punktpunktkommakunst.de/

ab ca 21.00 h:
Maquiaelectrics Psychodelic Latin Jazz.
Die Maquiaelectrics spielen unter der Leitung von Jazz-Gitarrist Nicolas Delgado eine Auswahl von verpsychedelisierten Latin-Jazz-Standards und seinen in Acid destillierten Eigenkompositionen. Zu den Maquiaelectrics gehören außerdem der in der Jazz-Szene Münchens bekannte kommunistische Kontrabassist Manolo Díaz, der Ausnahme-Doping-Jazz-Schlagzeuger Matthias Gmelin und der Anarcho-Congero José Maldonado.
Neben seiner Professur an einer Musikhochschule dubioser Herkunft in Bogotá, spielt Nicolas Delgado regelmäßig auf unterschiedlichsten Bühnen Kolumbiens, darunter Barranquijazz, eines der renommiertesten Jazz-Festivals Kolumbiens. Manolo, ein alter Hase in der Jazz-Szene Münchens, verließ mit achtzehn Jahren sein geliebtes Andalucia und zog nach Moskau um, um am Institut für dialektischen Jazz und marxistische Musik zu studieren. Auf seiner letzten Platte verjazzte er unveröffentlichte Märsche und Kompositionen von Trotzki, Bakunin, Eisner, Lafontaine und Stalin. Diese Aufnahme wirkte in der Jazz-Welt wie eine Revolution. Matthias Gmelin hat mit vielen großen Namen der Jazz-Welt gespielt. Seine gleichzeitig energische und einfühlsame Spielweise erinnert an eine bipolare Störung und seine olympische Technik am Schlagzeug erwecken den Verdacht, dass seinen Talent nicht nur aus harter Arbeit stammt.
Der puerto-ricanische Percussionist und Congaspieler José Maldonado quält München seit fast zwei Jahrzehnten mit seiner Anwesenheit. Hier besuchte er das Youtube Music Institut und lernte Afrikolanische Percussion. Seine Virtuosität und raffinierte Spielart lassen sich nirgendwo nachweisen. Anlässlich der Veröffentlichung von Nicolas‘ vierter CD “En vivo desde Colombia” und seiner Europa-Tournee kommen die Maquiaelectrics wieder zusammen und freuen sich im Import Export zu spielen.

Ab ca. 23.00 h wird Digilogue den Taxi Salon analog-elektronisch vibrieren lassen.
Die drei spielfreudigen und sehr unterschiedlichen Musiker, zuhause in Jazz, experimentellem Klangdesign und zeitgenössischer Popmusik, schaffen durch ihr Projekt DIGILOGUE die spannende Fusion aus elektronischen und akustisch erzeugten Klängen. Ihre musikalische Sprache bewegt sich klar im elektronisch-jazzigen Metier und überrascht immer wieder durch unerwartete rhythmische und harmonische Wendungen. Die Band erzeugt gerade bei ihren Live-Auftritten eine spannungsgeladene Atmosphäre, die durch die Vermischung vibrierender Schwebungen mit pulsierenden Beats dem aktuellen Zeitgeist sicherlich noch den letzten Rest Blut aus den Adern saugen wird.
Walter Bittner und Kilian Bühler teilen sich eine Bassdrum, sitzen sich also an ihren akustischen Drumsets direkt gegenüber und triggern zusätzlich gesampelte Sounds. Sebastian Giussani fügt kompositorisch Kontrabassmotive und analog-elektronische Versatzstücke ein. Ein grobes Raster und Tempovorgaben bilden die Grundlage für die teilweise frei improvisierten Tracks von DIGILOGUE.
Dank der Rafinesse im Zusammenspiel der Mitwirkenden entsteht eine lebendige Klangwelt, die das Thema ‚Mensch und Maschine‘ spielerisch umwebt. Selten klingt die Verbindung aus elektronisch reproduzierten Klängen und akustischer Musik so selbstverständlich. Die Musiker arbeiten gemeinsam an einem scheinbar endlosen klanglichen Band und schaffen durch dynamische und melodische Variationen einen konstanten Fluss, der die digital-analoge Ebene mäandernd durchquert.

http://www.digilogue-music.de
Youtube-Video:

Das Taxi Salon Finale wird mit El Watusi gefeiert!
EL Watusi erfreut mit Plattenspezialitäten: Latin Soul, Old School Salsa, Cumbia, Latin Hip-Hop, Afrobeat, Boogaloo und Rare Funk. Das New York der 60er und 70er Jahre war eine der kreativsten Musik-Metropolen der Welt. Dort trafen afro-karibische Rhythmen auf die amerikanische Pop-Musik-Kultur, was zur Öffnung der musikalischen Traditionsgrenzen und zur Entstehung neuer Musikstile verhalf. Boogaloo, eine Mischung von afrokubanischer Musik mit Soul und Funk wurde Mitte der 60er schnell zu einem der Lieblingsmusikstile der lateinamerikanischen Diaspora in „El Barrio“. All das führte in den 70er Jahren zur „Salsa Explosion“. Alle Tanzbeinenden sind herzlich eingeladen, die guten alten Latin-Grooves der 60er, 70er und andere neuere musikalische Schätze zu feiern!