Symposium: The Sea is History. Art and Black Atlantic Cultures

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Starts in 9 Hours, 2 Minutes

20. Oktober 2017 11:00 - 19:00

Haus der Kunst

Prinzregentenstrasse 1

The Sea is History: Art and Black Atlantic Cultures
Ein Symposium rund um das Werk von Frank Bowling

Teilnehmer:
Ellen Gallagher, Steve McQueen, Isaac Julien, Sonia Boyce, J. Michael Dash, Courtney J. Martin, Mark Nash, David Scott, Allison Thompson

Am 23. Juni 2017 eröffnete das Haus der Kunst „Frank Bowling: Mappa Mundi“, eine umfassende Überblicksausstellung zum Werk des Künstlers Frank Bowling (geb. 1934 in Bartica in Britisch-Guayana).
Man könnte fragen, warum gerade jetzt der „Schwarze Atlantik“ zum Thema in der bildenden Kunst wird? Kann die Kunst uns einen Sinn für die Erneuerung der Schwarzen Atlantischen Kulturen vermitteln? Welches Interesse besteht an ihnen und an ihren kosmopolitischen Varianten? Künstler wie Sonia Boyce, Ellen Gallagher, Isaac Julien und Steve McQueen haben in jüngster Zeit Werke geschaffen, die als Interventionen in diesem kritischen Raum der Diaspora gelten können.

Das Symposium hat zum Ziel, die Schnittmenge der künstlerischen, theoretischen, literarischen und kulturellen Dimensionen von Bowlings Arbeit zu erforschen. Die eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer – von Literaturwissenschaftlern, Kulturtheoretikern und Kunsthistorikern bis hin zu Künstlern – werden in ihrer Auseinandersetzung mit „Frank Bowling: Mappa Mundi“ beleuchten, wie der Schwarze Atlantik auch heute neue Generationen von Künstlern inspiriert.

Programm

11:00
Begrüßung und Einführung
Okwui Enwezor, Direktor Haus der Kunst

11:30
Session 1
Mappa Mundi: Die diskursiven Netze des karibischen Meers
– David Scott, Professor und Vorsitzender des Instituts für Anthropologie (Columbia University, New York) und Präsident von Small Axe Inc.
„The Archaeology of Ourselves“
– J. Michael Dash, Professor für Französische Literaturwissenschaften (New York University)
„L’ivresse du sensible: Reading Surfaces with Edouard Glissant“
– Courtney J. Martin, stellv. Direktorin und Chefkuratorin (Dia Art Foundation, New York)
„They’ve all got Painting: Frank Bowling’s Modernity and the post-1960 Atlantic“
– Moderiert von Mark Nash, freier Kurator und Autor, London

14:30
Filmvorführung
Steve McQueen, Ashes, 2014, 10 min

14:40
Session 2
Kreuzungen: Film, Narrativ und der kulturelle Mix des „Schwarzen Atlantik“
– Isaac Julien, Künstler und Filmemacher, London
– Steve McQueen, Künstler und Filmemacher, Amsterdam
– moderiert von Okwui Enwezor

17:00
Session 3
Leichtes Gepäck: Den „Schwarzen Atlantik“ verstehen
– Sonia Boyce, Künstlerin, London
„From the substrate to the riverbed“
– Ellen Gallagher, Künstlerin, Rotterdam und New York
„Are we Obsidian?“
– Moderiert von Allison Thompson, Leiterin des Centre for the Visual and Performing Arts (Barbados Community College)

18:30
Filmvorführung
Isaac Julien, Paradise Omeros, 2002, 20 min

Eintritt: 5 €
In englischer Sprache
Vorverkauf über www.hausderkunst.de und an der Kasse im Museum.

Mit Dank an ICF International Curators Forum für die Unterstützung des Symposiums.
Ein zusätzlicher Dank an einen anonymen Unterstützer und David A. Bailey.

Wir danken unseren Gesellschaftern:
Freistaat Bayern,
Gesellschaft der Freunde Haus der Kunst e.V.
sowie unserem Hauptförderer:
Alexander Tutsek-Stiftung
für die jährliche Unterstützung des Programms.