Plateau Green – The Arch of Our Eye’s Orbit – Release

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18. Dezember 2017 20:00 - 23:00

cucurucu

Elisenstraße 5

Konzert zum Release der Debut-EP „The Arch of Our Eye’s Orbit“
(VÖ: 15.12.17)

Der Münchner Musiker Plateau Green (Julian Klaas) wird unter den leuchtenden Setzkästen des cucurucu seine Debut-EP (VÖ 15.12.17) vorstellen. Für die intime Live-Umsetzung der avantgardistisch-produzierten Electronica hat er zusammen mit Robin Jermer (Bass) die Songs zunächst auf ihren Ursprung zurückgeführt – Klavier, Bass und Vocals – und diesen dann wieder (u.a. mit neuer Elektronik) frisch eingekleidet.

Presse:
Eingemauert in Träumen – „The Arch of Our Eye’s Orbit“

„Wie weit können wir uns von unserem subjektiven (menschlichen) Blick auf diese Welt befreien?“

Der Titel „The Arch of Our Eye’s Orbit“ stammt aus einem Gedicht des alten persischen Poeten Hāfez (14.Jh). Der Vers taucht später erneut in einem berühmten persischen Gemälde des 16. Jahrhunderts auf – Inschrift über einem Fenster – eine beeindruckend-frühe Anspielung auf die Subjektivität, Relativität und Grenzen unserer Wahrnehmung – Unser menschlicher Blick: Immer begrenzt durch den Bogen (Arch), den unsere Augenhöhle (Orbita) um unser Sinnesorgan schwingt.

So beschreibt Julian Klaas seine EP selbst als „großen Traum, sich von seinen eigenen (menschlichen) Grenzen lösen zu können, über das Menschsein hinaus blicken zu können und schließlich zur liebevollen Akzeptanz unserer eigenen Existenz zu gelangen.“ Damit ist Plateau Green’s EP letztlich eine sehr persönliche Erzählung und Auseinandersetzung mit dem eigenen Dasein geworden. Jeder der 5 Tracks vertont den Wunschzustand, frei von den menschlichen Grenzen zu sein, auf eine eigene Art und Weise: Nach dem schweifenden Schweben des dritten Tracks – benannt nach den weiten und schwerelosen Linien, die Löwenzahn-Samen im Mai in die Luft zeichnen („Dandelion“) – erzählt der vierte Track Crash vom langsamen Aufwachen unter der Erde, von einem Halbschlaf-ähnlichen Zustand, der in unendlicher Ruhe zwischen „eingemauert sein“ und „aufwachen“ oszilliert.

Auf der Entstehungs-Reise der EP sind für die feingliedrige und feinsinnige Produktion auch Martin Brugger (Occupanther, Fazer) und Nicolas Sierig (Joasihno, Instrument) ins Boot gestiegen.

Entstanden ist dabei eine träumerische EP, deren organische Klänge sich sanft zwischen flächiger Electronica und experimentellem Pop bewegen. Verfügbar als limitierte (200) White Vinyl 12″ über Bandcamp (http://bit.ly/2z5dqUh) Roughtrade (http://bit.ly/2AxW6tm) und digital bei Spotify/iTunes/AppleMusic.