Pink Money

More

25. Januar 2018 to 27. Januar 2018 20:00 - 21:30

Schwere Reiter – Tanz Theater Musik

Dachauer Straße 114

It is not our differences that devide us. It is our inability to recognize, accept, and celebrate those differences. (Audre Lorde, 1980)

PINK MONEY ist ein queeres Projekt. Queer ist sein Thema, queer die Identität seiner Performer, queer ist es darin, gegensätzliche Ästhetiken, kulturelle Traditionen oder Geschlechterrollen miteinander, gegeneinander oder nebeneinander auf die Bühne zu stellen.

Die Ästhetik der Performance bewegt sich zwischen hard facts zu „pink money“ und biographischen Geschichten sowie Clubkultur, Fashion und Tanz. Clubs ergo Nachtleben sind nach wie vor ein Gegenmodell zum Alltag und essentieller Bestandteil der LGBTIQ Kultur. Die Setzung „Club“ bietet uns zudem die Möglichkeit, mit den Stärken unseres Teams zu arbeiten: über Musik, Tanz, Visuals und Gesang wird all das auf die Bühne gebracht, was in der Öffentlichkeit meistens nur selten sichtbar ist. In PINK MONEY finden sich die Zuschauer*innen in einer Performance wieder, in der sie Teil des Clubs sind und dementsprechend nah dem Geschehen beiwohnen. Aber ist dieser Club tatsächlich ein „safe space“?

PERFORMANCE
Performance: Antje Schupp, Kieron Jina, Mbali Mdluli and Annalyzer // Konzept: Antje Schupp // Mitarbeit Konzept: Annalyzer, Djana Covic, Kieron Jina, Mbali Mdluli, Nico de Rooij // Performing Vocalist: Anelisa Stuurman aka Annalyzer // Visuals & DJ: Mbali Mdluli aka Miz Buttons // Choreographie: Kieron Jina // Szenographie und Bild Dramaturgie: Djana Covic & Nico de Rooij // Kostümbild: Marie Fricout, Sithembiso Mngadi // Oeil Extérieur: Johanna-Yasirra Kluhs // Produktionsleitung: Bernhard la Dous (born2perform), Thabiso Pule (Creative Tree)

PINK MON€Y ist eine internationale Kollaboration der Künstler*innen Antje Schupp (BS), Kieron Jina (ZA), Mbali Mdluli (ZA) und Annalyzer (ZA). „pink money“ beschreibt die Kaufkraft der LGBTI+ Community, insbesondere die eines damit verbundenen Tourismus. Wer dieses Geld ausgibt, wer es bekommt und zu welchem Preis? davon handelt PINK MON€Y.

Eine born2perform Produktion in Koproduktion mit Kaserne Basel, PATHOS München und Netzwerk Freier Theater (NFT). In Zusammenarbeit mit Soweto Dance Project, City of Johannesburg, University of Johannesburg Arts & Culture und Studio SIDF. Mit grosszügiger Unterstützung durch den Fachausschuss Tanz&Theater BS/BL, SüdKulturFonds, Fondation Nestlé pour l’Art und Jacqueline Spengler Stiftung.

Foto: Suzy Bernstein