Low Roar | München, Kranhalle

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Starts in 19 Days, 19 Hours

7. November 2017 19:30 - 23:00

Feierwerk

Hansastr. 39-41

Low Roar im November auf Tour

Große Kunst macht sich in Zeiten der Isolation am lautesten bemerkbar. Low Roar, die musikalische Vision des kalifornischen Musikers Ryan Karazija, verwandelt diese einsamen Momente in luftige, fließende Klanglandschaften und hymnische Melodien. 2010 verließ der Sohn einer mexikanischen Mutter und eines litauischen Vaters seine Band Audrye Sessions und die Bay Area, um nach Reykjavík zu ziehen. Dort nahm er in seiner Küche nur auf seinem Laptop – mehr gab das Budget nicht her – sein erstes Soloalbum auf, 2014 folgte „O“, für das er eine umgebaute Garage als Aufnahmestudio nutzte. Während eines Aufenthalts in Island hörte der berühmte Computerspielentwickler Hideo Kojima, aus dessen Feder so grandiose Games wie die „Metal Gear“-Reihe stammen, in einem Plattenladen diese Musik und war von der Atmosphäre des Sounds sofort so begeistert, dass er mit Low Roar arbeitete. Nach vielen Reisen lebt der Weltenbummler Karazija inzwischen in Warschau, wo teilweise auch sein drittes Album „Once In A Long Long While“ entstand. Diese Reisen und all das, was er dabei erlebt hat, prägten die Musik von Low Roar: „All diese Orte, alles was dort passiert ist, steckt in dieser Platte. Es gab phänomenale Momente wie die Geburt meines Neffen und schwierige Zeiten, in denen Beziehungen zerbrochen sind“. Während seiner Reisen kam er auch für eine Woche nach London, in der er zusammen mit Produzent Andrew Scheps (Red Hot Chili Peppers, Adele, Hozier) die Platte aufnahm. Jeder einzelne Track erzählt eine Geschichte aus dem Leben, einen Moment unterwegs, die Beobachtung eines Menschen, ein Blick aus dem Fenster, eine Straßenszene. „Diese Lieder mussten einfach raus. Sie dokumentieren mein Leben, sie beschreiben, was passiert ist“, erklärt Karazija seinen autobiografischen Ansatz. Gleichzeitig sind die Songs losgelöst von einem Alltag, von einer Person, und erzeugen eine eigenartige und wunderbare Stimmung. Das ist, wie gesagt, ganz große Kunst. Im Herbst kommt Low Roar zu uns auf Tour, um uns mit auf seine Reisen zu nehmen.