Lovelace Morning Salon

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10. Dezember 2017 12:00 - 14:00

The Lovelace – A Hotel Happening

Kardinal-Faulhaber-Straße 1

LOVELACE MORNING SALON
Schöne neue Medienwelt?!

Viel ist von der „gespaltenen Gesellschaft“ die Rede und von der Notwendigkeit, miteinander zu reden. Einen Raum dafür bietet der private Salon: In einem geschützten Raum kommen sehr verschiedene Menschen zusammen und diskutieren über ein Thema, das alle angeht. Ermüdet von TV-Talkshows, in denen oft genug nur bekannte Argumente nebeneinander stehen, wollen wir es anders machen: Eine Frage, zwei Experten, 30 verschiedene Münchner/innen und zwei Stunden Zeit, darüber nachzudenken, wie Medien heute unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit prägen.

Über den permanenten Wandel der Medienbranche und der Mediennutzung, über die Erwartungen von Informationsproduzenten und -rezipienten und über die Frage, wie digitale Medien das Informationsverhalten prägen, sprechen wir mit:

Prof. Dr. Carsten Reinemann, Medienwissenschaftler an der LMU München
Simon Hurtz, Journalist bei der Süddeutschen Zeitung

Die Teilnahme am Salon ist auf maximal 30 Teilnehmende begrenzt. Anmeldungen bitte an salonanmeldung@gmx.de

Es besteht vorher die Möglichkeit, im Hotel zu brunchen.

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Zum Hintergrund:
Salons waren wichtige Gesprächsorte gesellschaftspolitisch interessierter Bürger/innen vor Entwicklung der Massenmedien. In Zeiten permanenter Verfügbarkeit von Information und einer vielgestaltigen Medienlandschaft ist die Rückkehr zu einem analogen und kleinen Gesprächsformat wichtig. Denn auch wenn wir heutzutage sehr viel wissen können, heißt das noch nicht, Informationen und Entwicklungen reflektieren zu können. Die Wiederbelebung der Salonidee bietet einen geschützten Rahmen für kontroverse und tiefgehende Gespräche. Und es besteht die Möglichkeit, in einer heterogenen Gruppe nachzudenken, welche Bedeutung bestimmte Themen haben und wie Antworten auf aktuelle Herausforderungen aussehen können – jenseits der „Filterbubbles“, in denen jede und jeder von uns lebt.

Die Macher:
Seit Anfang 2015 richten Stefanie Molthagen-Schnöring und Dietmar Molthagen den „GPMK-Salon“ (Gesellschaft, Politik, Medien, Kultur) in ihrer Berliner Wohnung aus. Dort wurde und wird über die USA nach der Wahl von Donald Trump, die Zukunft des digitalen Journalismus, die Methodik hinter Meinungsumfragen und deren politischer Macht oder den Ansatz eines „postmigantischen Theaters“ nachgedacht und auch gestritten. Im Hauptberuf ist Dr. Stefanie Molthagen-Schnöring Professorin für Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Sie forscht und lehrt zu Kommunikationsmanagement, politischer Kommunikation und Unternehmensrhetorik. Dr. Dietmar Molthagen arbeitet für die Friedrich-Ebert-Stiftung und beschäftigt sich mit Fragen von Integration, Teilhabe und Demokratieförderung.