Kulturfutter – Pinsler, Pixler & Poeten

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14. Oktober 2017 19:00 - 21:00

MachWerk eV

Schulstr.1

Thema des Abends: „Tschamsdara & Taugerl“

Zwei Autoren und ein bildender Künstler – oder zwei bildende Künstler und ein Autor – oder zwei bis drei Autoren präsentieren in je dreißig Minuten zu einem vorgegebenen Thema ihre Werke, manchmal auch in Kombination mit Musik. Das Publikum erwartet überraschende und kurzweilige Abende in authentischer Atmosphäre, gestaltet von ausgewählten Künstlern, die mit viel Freude, Leidenschaft und Können ihrem Schaffen nachgehen. Zwischen den Beiträgen ist genügend Zeit für den Austausch zwischen den Gästen und Akteuren. KULTURFUTTER ist somit ein lockerer Treffpunkt für Kunstfreunde und zugleich eine Bühne für Kulturschaffende aus der Text- und Bilderwelt. Jeder Abend hält zwei bis drei ordentliche Portionen Kunst bereit. Doch das Schöne an gutem Kulturfutter ist: Es macht nie satt – sondern weckt Lust auf mehr. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr. Moderiert wird der Abend durch die Vertreterin des muc Verlag: Gisela Weinhändler.

Die zwei Künstler – Rudi Vietz, Liedermacher aus Bad Endorf und Jan-Eike Hornauer (Autor, Lektor und Herausgeber) in Lübeck geboren, aufgewachsen in Unterfranken, seit vielen Jahren in München wohnhaft – befassen sich an diesem Abend mit dem Thema „Tschamsdara“ & „Taugerl“. [„Tschamsdara“ ist die altbayrische Bezeichnung für Freund, Geliebter, Liebhaber Hausfreund – „Taugerl“ ist in Oberbayern ein Kosewort für einen Menschen, den man lieb hat.]

Zu den Mitwirkenden:

Rudi Vietz aus Bad Endorf hat 2004 sein endgültig letztes Comeback gestartet, eines das bis zum Lebensende dauern wird.
Er ist der klassische Liedermacher – einer von denen, die eine Botschaft transportieren, und die es in Worte fassen, was ihnen im Leben wichtig ist. Beim Rudi weiß man, wenn es etwas gibt, wofür er den Mund aufmachen würde, dann ist es sein Leben und die Liebe. Er transportiert seine Botschaft gekonnt im Bossa/Folk-Rhythmus. Sein unverwechselbar brüchiger Bariton unterstreicht den Inhalt seiner Texte und in Verbindung mit seinem skurrilen Humor entsteht ein äußerst originelles Musik-Theater. Man fühlt sich zudem auf sympathische Weise eingeladen, wieder zu diesem unverbesserlichen Weltverbesserer zu stehen, der wir in jungen Jahren waren. Und den wir gerne neu aktivieren würden, für eine Welt, die für alle funktioniert. Rudi Vietz weiß keine Antworten, jedoch Gelegenheiten, sich einzubringen, weiß er zuhauf … http://www.rudi-vietz.de/

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Jan-Eike Hornauer ist leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber). 1979 in Lübeck in die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg, wohnt jetzt in München. Er verfasst Lyrik und kurze Prosa. Beim Schreiben interessieren ihn stets die Brüche, die sich in Sprache, Kultur und Welt, in allen menschlichen Lebensbereichen auftun. Erster Solo-Lyrikband: »Schallende Verse – vorwiegend komische Gedichte« (Lerato; »Lesespaß, der in der modernen Lyrikwelt seinesgleichen sucht« – Kultura-Extra). Herausgabe von Prosa-Anthologien, zuletzt »Grotesk!« (Candela; »Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht « – Wir lesen), und Lyrik-Sammlungen, hier zuletzt »Der schmunzelnde Poet« (Candela; »eine Fundgrube für jeden, der Freude an Lyrik hat … ausgezeichnete Arbeit des Herausgeber« – Main-Echo). Freier Redakteur bei Das Gedicht blog, dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikanthologien (u. a. »Wenn Liebe schwant I & II«). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. Das Gedicht, etcetera, Versnetze, Poesiealbum neu, Dichtungsring, Schreibkräfte. Zweifelsohne einer der größten Literaten Deutschlands (exakt zwei Meter Körperlänge). Im Sommer 2016 erschien sein zweiter Solo-Lyrikband: »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag). Er ist der 2. Vorsitzende des REALTRAUM e. V. # www.textzuechterei.de