Keur Gui – Conscious HipHop from Senegal

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27. Oktober 2017 18:30 - 22:30

Milla – Live Club

Holzstraße 28

Freitag, 27.10.2017, Club Milla, Holzstr. 28
Einlass 17:30 Uhr
Film & Gespräch 18:30 Uhr / Konzert 21:15 Uhr
VVK: 12 € zzgl. Gebühren / 13 € Reservierung (reservierung@milla-club.de)/ 15 € Abendkasse
Karten: http://www.milla-club.de

„The Revolution Won’t Be Televised“

Konzert der senegalesischen HipHop-Crew Keur Gui & Film und Künstlergespräch

18:30 Uhr – Präsentation des Dokumentarfilms
„The Revolution Won’t Be Televised“
Senegal 2016 / Regie: Rama Thiaw – OmeU, 110 min

Als Präsident Wade 2011 erneut kandidieren will, formiert sich ein Widerstand – auf der Straße. Tausende junge Senegales_innen schließen sich der Bewegung ‚Y’en a marre‘ („Jetzt reicht’s“) an, die zu einem Protest bei den anstehenden Wahlen aufruft. Mehrere Jahre begleitet die Filmemacherin Rama Thiaw die Mitbegründer und Rapper Thiat, Kili Feu und Gadiaga: Meetings, Demonstrationen, Verhaftungen, Kampagnen. Ihre Songs über Korruption und Missstände liefern den Soundtrack zur Revolution. Ein politischer Film über ein junges Afrika, das nicht Opfer ist, sondern Akteur.

Im Anschluss:
Gespräch mit Rapper und Aktivist THIAT (Keur Gui) und BOUBACAR BAH (Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V.);
Moderation: Nadja Ofuatey-Alazard, Diplomjournalistin

21:15 Uhr – Konzert Keur Gui & The Waliyaane Band

Keur Gui (auf Deutsch „Das Haus“) gelten als eine der engagiertesten HipHop-Gruppen auf dem afrikanischen Kontinent. Die beiden Musiker und Mitbegründer der Protestbewegung ‚Y’en a marre‘ Thiat und Kili Feu sind ihren Grundsätzen, schlechte Regierungsführung und Ignoranz mit intelligenten Texten zu Leibe zu rücken, Kunst niemals zu kommerzialisieren und dem korrupten System die Stirn zu bieten, treu geblieben. 2011/2012 waren sie maßgeblich an der Protestbewegung im Senegal beteiligt, die zur Abwahl des ungeliebten Präsidenten führte. Ihre Einladungen als Musiker und Vertreter der senegalesischen Zivilgesellschaft haben Keur Gui unter anderem nach Spanien, Indien, USA und Burkina Faso geführt, wo die bekennenden Anhänger von Thomas Sankara an zahlreichen politischen Veranstaltungen und Festivals teilgenommen haben.