Heinz Gebhardt – Fotohistoriker, Bildersammler, Fotograf

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12. Oktober 2017 13:00 - 18:00

Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

Symposium: Heinz Gebhardt – Fotohistoriker, Bildersammler, Fotograf

13.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Isabella Fehle, Münchner Stadtmuseum
Dr. Michael Stephan, Stadtarchiv München

13.15 Uhr
Aktuelles und scheinbar Nebensächliches. Heinz Gebhardts
Bildgeschichten für die Presse.
Elisabeth Angermair

14.00 Uhr
KUNSTZONEN MÜNCHEN 70er Jahre.
Nitsch, Sachs, Kinski, Elsner und andere in Performance.
Dr. Ulrich Pohlmann, Franziska Kunze

14.45 Uhr Pause

15.15 Uhr
München wie gedruckt. Die Stadtbildbände von Heinz Gebhardt
Hans-Michael Koetzle

16.00 Uhr
Heinz Gebhardt als Fotohistoriker: Königlich Bayerische Photographie 1838–1918 und Franz Hanfstaengl
Dr. Helmut Hess

16.45 Uhr
Podiumsdiskussion: Pressefotograf und Stadtchronist – ein aussterbender Beruf?
Mit Heinz Gebhardt, Catherina Hess, Fotografin, Armin Smailovic, Fotograf
Moderation: N. N.

Unter den Münchner Fotojournalisten, von denen einige das Leben und Treiben in der Stadt über Jahrzehnte begleitet und dokumentiert haben, nimmt Heinz Gebhardt (Jahrgang 1947) einen besonderen Platz ein.
Seit Beendigung seiner Ausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie 1968 ist er freiberuflich als Fotograf für Zeitungen, Zeitschriften und Buchverlage in München tätig. Aus seinen Aufnahmen spricht nicht nur ein wacher Beobachter und interessierter, kritischer Zeitzeuge sondern auch ein Münchner mit großer Zuneigung und Verbundenheit zu seiner Heimatstadt. Davon zeugen zahllose Fotoserien und -motive, die er teilweise in eigenen Bildbänden publiziert hat, und auf denen seine Bewunderung, seine kritische Distanz und seine von Humor getragene Nähe zur Stadt und zur Münchner Stadtgesellschaft in allen Facetten anschaulich wird.
Neben der „Jagd“ nach dem besten, dem einzigartigen Bild interessiert sich Heinz Gebhardt immer auch für die Zusammenhänge, für die gewachsenen und sich wandelnden Strukturen in der Stadt und für die Geschichte(n) hinter den Bildern.
Schon frühzeitig war ihm die Überlieferungsgeschichte der Fotografie ein wichtiges Anliegen. Für sein 1978 veröffentlichtes Werk über die „Königlich Bayerische Photographie 1838–1918“,
das mit seiner Fülle an Informationen und Rechercheergebnissen noch heute als Standardwerk der Fotogeschichte in Bayern gilt
und genutzt wird, erhielt er den Erich-Stenger-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.