F M G – Faust Mephisto Grete

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8. Februar 2018 to 16. Februar 2018 20:00 - 21:15

PATHOS München

Dachauer Str. 110d

Ein Projekt von Angelika Fink & Barbara Balsei

Wenn ich den Pudel treff‘, erkenn‘ ich ihn?

Die dem PATHOS eigene Patina, der abblätternde kalkige Anstrich, der wie in mediterranen Gegenden übliche Verfall des Gebäudes, die notdürftig reparierten Stellen sind die zentrale Szenerie von Grete F.M.G. – Faustprojekt. Der Abend bewegt sich durch dessen Schichten. Wir legen sie frei. Wir arbeiten mit ihnen, sie verbinden sich zu einem Bild über einen Raum, der jetzt und hier für uns Gegenwart ist, aber auch eine Zeit- und Ortlosigkeit in sich birgt. Gerade so, wie man bei Goethes FAUST, insbesondere im 2. Teil, seitenweise Zeit- und Raumsprünge erlebt, nutzen wir die vorhandene Geschichte des realen Ortes PATHOS als Assoziationsfeld, das sich von der Antike bis heute und weiter in die Zukunft aufspannt.
Publikum und Performer bewegen sich gemeinsam im Raum. Live performte Musik, Geräusche und Licht lenken die Aufmerksamkeit der Besucher*innen. Immer wieder entstehen den gesamten Raum füllende Momente, atmosphärische Einheiten, die die gesammelte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller und performativer Zugriffe untersucht das internationale Team den Künstler Goethe und eines seiner wichtigsten Werke Faust 1&2. Durch die Beteiligung von Künstler*innen aus Budapest, Istanbul, München und Berlin erfährt Goethes Faust eine sich an den aktuellen Entwicklungen in Politik und Gesellschaft reibende Be- bzw. Aufarbeitung.

Regie: Angelika Fink / Dramaturgie: Barbara Balsei / Bilder, Raum, Kostüm: Astrid Behrens / Musik: Joe Masi / Technik: Dieter Bork / Produktion: Tine Elbel / Produktionsleitung international: Barna Petranyi / Produktionsassistenz: Mira Mazumdar / Assistenz: Olivia Fink // Performance: Martin Clausen, Maté Czako, Sophie Engert, Piroska Móga, Anastasia Papadopoulou, Caglar Yigitogullari

Eine Produktion des PATHOS München in Kooperation mit Progressione (HU), CHB – Collegium Hungaricum Berlin.
Gefördert und unterstützt durch das Ebenböckhaus München und das Kulturreferat München

Foto: Astrid Behrens