Die Wiederentdeckung der Granteloper

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7. Februar 2018 to 8. Februar 2018 20:00 - 21:30

Münchner Kammerspiele

Falckenbergstr. 2

In „Die Wiederentdeckung der Granteloper“ widmen wir uns ganz dem Beschweren – von der folgenlosen Klage bis zum aufrührerischen Protest. Dafür entdecken wir das uralte, fast vergessene Musiktheaterformat der Granteloper wieder. Diese wurde einst erdacht, um den Sorgen und Nöten der Unterdrückten eine Gesangsstimme zu verleihen und sie in einem beispiellosen Gesamtkunstwerk zu voller Blüte zu entfalten. Nicht zuletzt wegen dieses hehren Anspruchs ist die Granteloper nie verwirklicht worden. Das übernehmen nun wir. Denn wenn die Zeit für die Granteloper jemals reif war, dann jetzt!

Am 07. & 08. Februar um 20 Uhr in der Kammer 3 der Münchner Kammerspiele.

Mit: Léonard Bertholet, Tino Kühn, Hannah Müller
Konzept, Regie, Texte, Musik: Falk Rößler, Nele Stuhler
Mitarbeit Konzept, Texte, Musik: Stephan Dorn
Musik: Paul Peuker, Nils Weishaupt
Bühne: Annatina Huwiler
Kostüme: Katharina Sendfeld
Lichtdesign & Video: Jost von Harleßem
Sounddesign: Rupert Jaud, Samuel Schwenk
Dramaturgie: Michaela Stolte
Produktionsleitung: Jasna Witkoski
Regieassistenz: Robert Zeigermann
Bühnenbildassistenz: Friederike Rost
Dank an: Dr. Priska Daphi, Dominik Hallerbach, Jan Hoffmann, Uwe Lehr, Dana Marbach, Julie Speck, Prof. Arne Stollberg, Dr. Simon Teune

Weitere Aufführungen:
15.-17.02.2018 / Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt
09.-10.05.2018 / Kaserne Basel
31.05.-02.06.2018 / Theater Rampe Stuttgart

„Gewitzt und ideenreich ist das in seinen formalen und inhaltlichen Verknüpfungen (…) Viele wunderbar ausgefranste, gleich wieder verdichtete Momente entstehen“ (Berliner Zeitung)

„ein apartes Format“ (taz)

„fulminanter Bluff“ (nachtkritik)

„Das ungeheure Beleidigtsein, das die infantilisierte Konsumentenpopulation des 21. Jahrhunderts charakterisiert, wird operettenhaft ausagiert. Das macht Spaß, da stimmt man insgeheim mit ein.“ (Neues Deutschland)

„ein Theaterabend mit Spaß und Haltung (…) Sie finden Hintersinn in der Oberfläche, loten spielerisch die schillernden Möglichkeiten des Operngenres aus.“ (Kulturradio rbb)