Die unvorstellbaren Folgen einer eingebildeten Revolution

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23. Januar 2018 to 31. Januar 2018 19:30 - 21:00

Theaterakademie August Everding

Prinzregentenplatz 12

Ein Stück von Dimitrij Schaad und Ensemble

Das patriarchale System liegt im Sterben, aber verrecken will er einfach nicht, der todkranke Familienpatriarch, dem so ziemlich alles nachgesagt wird, was man dem alten, reichen, weißen, heterosexuellen Mann vorwerfen kann. Er war ein Rassist, ein Chauvinist, ein hemmungsloser Ausbeuter, ein machtgeiler Sexist, der fünf Kinder in die Welt setzte, die jetzt samt Anhang zusammen kommen. Um abzurechnen damit, was er hinterlassen wird und aufzurechnen, wem das größte Stück davon zusteht.

Wer soll diese Welt aus ihrem beschissenen, bluthustenden Zustand in eine bessere Zukunft führen? Wer könnte sie überhaupt verändern? Wer verdient es am Meisten mal ans Ruder zu kommen? Hat eigentlich irgendjemand eine ernst zu nehmende Utopie anzubieten? Oder bleibt nach einem Aufschrei der Opfer und der Solidarischen alles einfach beim Alten?

Nach „Die Konsistenz der Wirklichkeit“, der mehrfach prämierten Inszenierung aus der vergangenen Spielzeit, entwickelt Dimitrij Schaad erneut ein Stück für und mit den Schauspielstudierenden der Theaterakademie. Ausgehend von eigenen Erfahrungen, Gedanken und Fragen, die sie umtreiben, bringen sie Figuren auf die Bühne, die sich in der Schwebe zwischen Selbstoffenbarung und Fiktion, zwischen authentischem Konflikt und erzählerischem Drama befinden.

Inszenierung: Dimitrij Schaad
Co-Autor: Alex Schaad
Bühne: Peter Hofmann
Kostüme: Lara Hohmann
Dramaturgie: Lüder Wilcke
Licht: Bernd Gatzmaga
Ton: Udo Terlisten
Regieassistenz: Nathalie Schörken

Mit: Peter Blum, Giulia Goldammer, Leon Haller, Thekla Hartmann, Lena Hilsdorf, Philip Lemke, Clara Liepsch, Karolina Nägele, Marie Sophie Schmidt und Yannik Stöbener

Karten: 10€ / erm. 5€
Werkeinführung jeweils um 19 Uhr