STOMP - München - Circus Krone

STOMP in München erleben

Gestern war ich bei der Premiere von STOMP im Circus Krone. Faszinierend was 8 Performer und ein paar Alltagsgegenstände auf einer Bühne zeigen können. Eine Show voller Energie, Sound und sportlichen Höchstleistungen. Bis Sonntag läuft die Show noch. Mehr erfahrt ihr jetzt hier.

STOMP – Die Show

STOMP - München - Circus Krone - Bild 2
© Steve McNicholas

Die Show STOMP gibt es jetzt schon seit 25 Jahren. Natürlich hatte ich schon von der Show gehört. Auch Ausschnitte kannte ich schon. Live gesehen habe ich die Show aber erst gestern. Worum sich alles dreht ist schnell beschrieben. Die Performer nutzen Alltagsgegenstände um Sounds zu erzeugen. Klingt eigentlich ganz simpel, ist aber auf diesem Niveau richtig komplex.

STOMP - München - Circus Krone - Bild 4
© Steve McNicholas

Percussion und Rhythmus kann man sich noch gut vorstellen. Aber gestimmte Plastikrohre, die dann eine eindeutige Melodie erzeugen? Da wird es dann schon etwas Besonderes.

Was die 8 Performer auf der Bühne zeigen, ist wirklich sehr anspruchsvoll. Eine Mischung aus Bewegung, Choreographie und Geräuschen. Persönlich hätte ich mir eine stärkere tänzerische Ausprägung gewünscht. Bei einzelnen Darstellerinnen und Darstellern konnte man die tänzerische Ausbildung deutlich erkennen. Das waren dann auch meine persönlichen Favoriten unter den Darstellern. Das ist aber ein rein persönlicher Blickwinkel.

Auf der anderen Seite ist es gerade diese Mischung, die STOMP sehr abwechslungsreich macht.

Ein Kosmos aus singendem Müll und sinfonischen Schrott

STOMP - München - Circus Krone - Bild 3
© Steve McNicholas

Vor 25 Jahren begann alles Händen, Füßen und ein paar Besen. Heute ist STOMP ein Klangkosmos. Mit dabei ist alles, vom rhythmischen Stillleben bis zum sinfonischen Lärm. Der Sound kommt ausschließlich aus Dingen des Alltags. Faszinierend, was mit Besen, Rohren, Zeitungen, Streichholzschachteln, Fässern und umgehängten Spülbecken alles möglich ist.

„Das ist der Reiz von STOMP“, bekennt Luke Cresswell. „Wir verwenden Dinge, die jeder täglich benutzt. Man muss nur ihr Potenzial erkennen.“

Luke Cresswell und sein Partner Steve McNicholas suchen immer nach neuen Klangtiefen.

In der Szene namens Trolleys nähert sich, so McNicholas, „Der alltäglichen Erfahrung an einen vollbeladenen Einkaufswagen durch einen überfüllten Supermarkt zu bugsieren und entwickelt sich schnell zu einem Trommelwirbel im 5/4-Takt, der zwar nach Drum Corps klingt, aber kaum jemanden im Gleichschritt marschieren lassen wird“.

STOMP – Eindrücke von der Show

STOMP – Der Trailer

STOMP - Trailer zur aktuellen Show

Eckdaten – STOMP

Wann

13.06.2017 – 18.06.2017

Vorstellungen:
Dienstag bis Freitag: 20:00 Uhr,
Samstag: 16:00 und 20:00 Uhr
Sonntag: 15:00 und 19:00 Uhr

Dauer:
100 Min. (ohne Pause)

Wo

Circus Krone
Zirkus-Krone-Straße 1-6
D-80335 München

Anfahrt

Infos zur Anreise bekommt ihr auf der Seite vom Circus Krone.

Tickets

Tickets bekommt ihr bei Eventim

Preise:
Von 33,00 bis 63,50 €, zzgl. Gebühren der Vorverkaufsstelle
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten 50% Ermäßigung

Fazit in Orange: STOMP in München

Wir verwenden Dinge, die jeder täglich benutzt. Man muss nur ihr Potenzial erkennen

Ein echtes Klangspektakel und mehr als nur Percussion. Aus alltäglichen Gegenständen werden Instrumente, auf denen man erstaunlich präzise spielen kann. 

Der Humor in den einzelnen Szenen war ebenfalls ein wichtiger Teil der Show. Auch das Publikum wurde in einem kleinen Klatschkurs mit einbezogen. Keine Chance für Müßiggang 😉 

Persönlich hätte ich mir mehr Tanz gewünscht. Ist aber reine Geschmackssache. Es war ein wirklich unterhaltsamer Abend. Bis Sonntag habt ihr noch die Chance die Show zu sehen. Es gibt noch Karten.    

Bis bald und tschau
Euer Sascha

HINWEISE ZUM BEITRAG
BILDNACHWEIS

Das Bildmaterial besteht aus Pressematerial der BB Promotion GmbH. Urheber sind, soweit möglich, beim Bild angegeben.

Titelbild: © Steve McNicholas

TRANSPARENZ

Für den Besuch der Premiere wurden mir von der BB Promotion GmbH kostenlose Pressekarten zur Verfügung gestellt. Diese waren mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Dieser Beitrag entstand unter vollständiger redaktioneller Freiheit und wurde von mir selbst geschrieben.  

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