Spam, ein Selbstversuch

Selbstversuch
Normalerweise lösche ich meinen Jung-E-Mail Ordner täglich und kümmere mich nicht weiter um den Müll der mir unerwünscht ins Postfach flattert. In der letzten Woche wollte ich es dann mal genauer wissen. Wie viel Spam schlägt bei mir auf. Meine E-Mail Adressen nutze ich teilweise schon seit über 6 Jahren. Dieser Selbstversuch verlief erstaunlich positiv. Genau 120 Spam E-Mails sind innerhalb der letzten Woche bei mir angekommen. Mit Sicherheit kein Grund zur Freude oder eine repräsentative Zahl, aber bei weitem nicht so viel wie ich erwartet hätte. Der größte Anteil dieser Mails wurde ganz ordentlich von meinem Outlook gefiltert und direkt in den Ordner für Junk-E-Mails verschoben. Selber Maus an den Werbemüll muss ich nur ca. alle zwei Tage legen.

Gegenmaßnahmen
Spam kann auf verschiedene Arten bekämpft werden. Der eine Weg sind verschiedene Formen von Spamfiltern. Aber egal ob eine serverseitige Lösung oder ein Programm auf dem Rechner des Benutzers, diese Lösungen versuchen den unerwünschten Werbemüll von uns fern zu halten. Jeder der schon mit solchen Filterprogrammen gearbeitet hat wird wissen dass die Filter erst einmal lernen müssen was Spam und was erwünscht Werbung z.B. angeforderte Newsletter ist. Wenn der Filter dann nach ein paar Wochen die erwünschten Nachrichten kennt arbeiten diese Systeme meistens ohne großes eigenes Zutun recht ordentlich.

Vermeidung
Es lässt sich auch vermeiden mit Angeboten für blaue Potenzpillen, teure Schweizer Uhren, Online Casinos und noch viele weitere bombardiert zu werden. Indem man seine persönlichen Daten, in diesem Fall vor allem die E-Mail Adresse, sorgsam umgeht. Hier geht es vor allem um das Vertrauen was man dem Anbieter entgegenbringen kann. Bei einem Unternehmen wie z.B. Amazon bin ich bereit meine Daten zu hinterlegen. Die Übertragung persönlicher Daten findet verschlüsselt statt und ich persönlich vertraue dem Anbieter. Bei Foren zum Beispiel bin ich wesentlich vorsichtiger und nutze eine separate Freemailer (WEB.DE, GMX oder anderen Anbieter) Adresse. Wenn der Anbieter dann meine Adresse weiter gibt oder diese automatisch aus dem Forum ausgelesen wird ist mir das völlig egal. Dieses Postfach wird nur für solche Zwecke benutzt. Leider funktioniert Spam, dass bedeutet es gibt genügend Menschen die auf diese Angebote eingehen und bestellen. So lange das so ist wird uns auch der Spam erhalten bleiben. Es hilft leider nur ignorieren. über Kommentare und Meinungen zum Thema würde ich mich sehr freuen.

Kategorien DIGITAL

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

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