Range Rover Velar - Deutschlandpremiere in der TU München

Range Rover Velar – Deutschlandpremiere an der TU München

Ich war für euch bei der Deutschlandpremiere des Range Rover Velar. Genau am Welttag des Designs wurde der Wagen in München präsentiert. Es ist ein wirklich schönes und außergewöhnliches Fahrzeug geworden. Nur – braucht man als Stadtmensch überhaupt ein Auto? Dazu mehr gegen Ende des Beitrages. Am Anfang geht es erst einmal um meinen persönlichen Bezug zum Automobil. Danach geht es vor allem um die Optik des Range Rover Velar. Viel Spaß mit dem Beitrag.

Ich, der PKW und der Schrottplatz

Sascha Walk - Schrottplatz mit Auto und Hund
Anfang der 80er Jahre auf dem Schrottplatz meiner Eltern. Der Hund hieß Ute und war etwas Besonderes

In der Kindheit hatte ich den Schrottplatz meiner Eltern als Spielplatz. Glaubt mir, es gibt als Kind kaum was spannenderes. Heute kaum vorstellbar, ein Albtraum für Helikopter-Eltern.

Warum steht da jetzt eigentlich PKW in der Überschrift und nicht Auto? Als mein Vater auf Meisterschule war, stellte ein Lehrer folgende Frage an die Klasse: Wer ist der größte Autohersteller der Welt?
Es kamen alle großen Marken dran. Darauf meinte der Lehrer nach einiger Zeit: Das sind alles PKW-Hersteller, der größte Autohersteller der Welt ist Matchbox. Das war ungefähr zu der Zeit, als dieses Foto entstand. Ich sage trotzdem Auto und ich sage auch das Internet (obwohl wir da eigentlich vom World Wide Web reden), weil jeder genau versteht, was gemeint ist.

Ich bin also mit Autos aufgewachsen. Meine Eltern sind früher sogar Rallye gefahren und gelegentlich durfte ich bei der Vorbereitung dabei sein. Ich habe Benzin im Blut und Auspuffgeruch in der Nase. Nicht gesund, aber prägend. Damals gab es weder Katalysatoren und im Benzin war noch Blei enthalten. Später hat mich dieses Thema auch beruflich begleitet. Ich habe für diverse Marken aus dem Hause BMW gearbeitet.

Mit dabei war auch eine Community für Fahrer von BMW M Fahrzeugen. Damals ist mir erst richtig bewusst geworden, wie emotional das Thema wirklich ist. Oft geht es nicht um eine vernünftige Entscheidung, sondern einfach um das Gefühl, die Schönheit und die Kraft. Das mag jetzt politisch unkorrekt sein, aber ein Auto muss für mich einfach etwas Besonderes sein. Zumindest wenn ich die Wahl habe. Ein Toyota Prius oder die Masse der Elektroautos haben sicher auch ihre Vorteile, allerdings sind sie nur selten wirklich sexy.

Jetzt aber zum Range Rover Velar, den finde ich nämlich sexy.

Range Rover Velar – Deutschlandpremiere

Einführung in der Jaguar Land Rover Markenboutique am Odeonsplatz

Einführung zum Range Rover Velar - Jaguar Land Rover Markenboutique
Vorstellung des Fahrzeuges in der Jaguar Land Rover Markenboutique.
© Jaguar Land Rover

Am Anfang wurde uns das Auto erst einmal vorgestellt. Von den technischen Neuheiten, über das Material bis hin zum Design. Was natürlich perfekt gepasst hat, es war nämlich der Welttag des Designs. Dazu konnten wir uns die unterschiedlichen Materialien für den Innenraum genau ansehen.

Es gab eine Menge spannender Details, die ihr euch alle auf der Webseite von Land Rover ansehen könnt. Mir geht es heute vor allem um das Design des Fahrzeugs. Nach den kurzweiligen Informationen in der Markenboutique ging es dann endlich per Shuttle zum Range Rover Velar.

Shuttle von der Jaguar Land Rover Markenboutique zur TU München
Shuttle von der Jaguar Land Rover Markenboutique zur TU München
© Jaguar Land Rover

Das Auto in der TU München

Endlich in einem Raum mit dem Wagen. Wobei alleine schon der Raum etwas Besonderes war. Der Range Rover Velar wurde uns im Akustiklabor der TU München vorgestellt. Ein Raum, der geschlossen im Minus DB Bereich liegt. Von außen dringen keine Geräusche in den Raum. Auch wenn die Gruppe recht groß war strahlte die Umgebung einfach Ruhe aus. Schall verteilt sich nicht im Raum, er wird einfach verschluckt. Das Gehirn muss weniger Hintergrundgeräusche aussortieren und andere Sinne treten stärker in den Vordergrund. Schwer zu beschreiben, es ist einfach eine außergewöhnliche Umgebung. Reduziert. Wie der Range Rover Velar auch.

Der Range Rover Velar ist ein wirklich schöner Wagen

Es ist das vierte Range Rover-Modell und gehört zur Klasse der SUVs bzw. Luxus-Geländewagen. Was mir sofort ins Auge stach: Der Wagen ist total reduziert und clean. Sowohl außen als auch im Innenraum. Keine überflüssigen Schnörkel, kein Chichi. Genau diese Klarheit prägt den Wagen. Persönlich finde ich ihn sehr schön. Eigentlich mag ich persönlich eher kleine Wagen, mit viel Leistung. Der Range Rover Velar wirkt nicht so Grob, wie andere SUVs dieser Klasse. Er ist relativ flach und bietet trotzdem einen großen Innenraum.

Beim ersten Eindruck sind mir spontan folgende Eigenschaften des Fahrzeugs aufgefallen: clean, rund, geschmeidig, elegant und emotional. Oder ganz kurz gesagt: Der Range Rover Velar ist ein wirklich schöner Wagen.

Bilder von der Range Rover Velar Deutschlandpremiere an der TU München

Braucht man als Stadtmensch ein Auto?

Das ist eine spannende Frage. Vor ein paar Jahren habe ich sie mir selbst gestellt und es einfach mal probiert. Man kommt in München ganz gut ohne eigenes Auto aus. Es gibt neben den öffentlichen Verkehrsmitteln auch noch diverse Mobilitätskonzepte. Vom Fahrrad über Roller bis hin zum Carsharing und Taxi. Man braucht tatsächlich nicht zwingend ein Auto.

Damit ist das Thema aber nicht beendet. Ein Auto ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es gibt einem Spontanität und Flexibilität. Dazu ist es immer noch ein Statussymbol, auch wenn es bei jungen Stadtmenschen an Popularität verliert. Aber spätestens, wenn man sich über die Ballungsräume hinaus bewegt, wird ein Auto wirklich wichtig. Wer auf dem Land wohnt braucht es oft schon um zum nächsten schnellen WLAN-Hotspot zu kommen, oder eine Stelle mit ordentlichen LTE-Empfang zu finden. Abwegig? Nein, genau das habe ich mit meinem Bruder an Weihnachten gemacht, nur um das neue Handy seiner Freundin einzurichten.

Als Stadtmensch kann man auf ein Auto verzichten. Will man das aber? Diese Frage muss jeder für sich selbst klären. Wie flexibel möchte man sein. Wie viel Spaß steckt im Autofahren? Alles Fragen die mit einer reinen Vernunftentscheidung nicht zu klären sind. Ein Auto ist halt oft mehr als ein reines Fortbewegungsmittel.

Fazit in Orange: Range Rover Velar – Deutschlandpremiere an der TU München

Als Stadtmensch brauche ich kein Auto, aber manchmal möchte ich einfach

Wie schön der Wagen ist, könnt ihr selbst sehen. Persönlich hätte ich mir noch eine hochmotorisierte Variante mit über 500 PS gewünscht. Mal sehen, ob da noch eine Edition kommt. Das ändert aber nichts an der Wirkung des Wagens. Besonders die Türgriffe haben es mir angetan. Die kommen erst beim Öffnen des Range Rover Velar aus der Tür raus. Ansonsten sind sie in der Tür versenkt. Nur ein Detail, aber es zeigt, wie weit der Gedanke der Reduktion bei diesem Wagen geht. 

Da bekomme ich offen gesagt wieder richtig Lust, mich stärker mit dem Thema Auto zu beschäftigen. Wie gesagt, ich brauche als Stadtmensch kein Auto, aber manchmal möchte ich einfach.

Bis bald und tschau
Euer Sascha

HINWEISE ZUM BEITRAG
BILDNACHWEIS

Bilder sind zum Teil Pressematerial, aber auch eigene Bilder. Soweit technisch möglich ist das Copyright direkt beim jeweiligen Bild zu finden.

Titelbild: © Sascha Walk

Kategorien LIFESTYLE

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

Verfasse eine Kommentar