Projekt K1: Gert Tobias - Martin Tesch - Uwe Tobias - Michael Kaefer

Fusion aus Wein & Kunst: Präsentation – Projekt K1

Kunst in Kombination mit Wein und gutem Essen. Das ist für mich die Beschreibung eines guten Abends und es waren genau diese Bestandteile die mich bei der Vorstellung des Projektes K1 in der Käfer-Schänke erwarteten. Michael Käfer hatte das Projekt gemeinsam mit seiner Kuratorin Simone Alte, den beiden Künstlern Gert und Uwe Tobias und dem Winzer Dr. Martin Tesch umgesetzt. Der Name Käfer war bei mir bis jetzt mit viel Tradition und typisch bayerischer Lebensart fest verbunden. Das hat sich im Lokal auch absolut bestätigt, was auch nicht negativ ist. Wirklich überrascht hat mich dann aber die zeitgenössische Umsetzung des Projektes K1.

Das Projekt K1

Das vorgestellte Projekt K1 ist die schon oben beschriebene Zusammenarbeit von Michael Käfer mit zwei Künstlern und einem Winzer. Vorgestellt wurden an diesem Abend ein limitierter Riesling (300 nummerierte Flaschen, die von den Künstlern gestaltet wurden). Zusätzlich wurden die ebenfalls von den Künstlern gestalteten Weinkühler Unikate gezeigt.

K1 Projektvorstellung

Die Künstler Gert und Uwe Tobias

K1 WeinkuehlerDie Arbeiten von Gert und Uwe Tobias umfassen große Holzschnitte und Schreibmaschinenzeichnungen. Wobei letzteres die Grundlage für die Gestaltung der Flaschen lieferte. Michael Käfer hat bereits seit 2013 einen der großformatigen Holzschnitte in der Lounge der Käfer-Schänke hängen. Dieses Bild war ausschlaggebend für die Idee der Zusammenarbeit. Zusätzlich zu den Etiketten haben die beiden auch 13 Weinkühler geschaffen. Alles Unikate, signiert und datiert.

Die beiden Künstler sind etabliert, was sich neben dem Projekt K1 auch an der aktuellen Ausstellung in München zeigt. Bis zum 16.10.2016 sind Werke der beiden Künstler in der Ausstellung Grisaille in Pinakothek der Moderne zu sehen.

Der Winzer Dr. Martin Tesch & sein Wein

Ein Winzer der Rock’n’Roll ist. Er produziert nämlich auch den Tourwein für die Toten Hosen. Ich hatte kurz Gelegenheit ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Ein wirklich sympathischer, echter Mensch. Wir konnten uns über den Wein und die Welt der Gastronomie unterhalten. Für mich besonders spannend, das Weingut Tesch bietet ausschließlich Riesling an. Eine Rebsorte, deren Aroma stark vom Boden abhängig ist und daher extrem spannende Weine hervor bringt.

Der Wein ist trotz einem eher geringen Alkoholgehalt sehr aromatisch. Die Trauben für diesen besonderen Wein wurden von Hand gelesen und auf Feinhefe ausgebaut. Ein toller Sommerwein, den sich die geladenen Gäste auch schmecken ließen. Für die limitierte Künstlerauflage ist der Preis von 55,00 € pro Flasche im gehobenen Preissegment, aber angemessen. Es geht beim Projekt K1 schließlich nicht nur um den Wein.

Der Abend in der Käfer-Schänke – Fazit

K1 FingerfoodWie am Anfang schon beschrieben sind Essen und Wein schon einmal eine gute Basis für einen gelungenen Abend. Wenn diese beiden Zutaten dann auch noch von hoher Qualität sind kann man es sich gut gehen lassen. Dazu gab es Lounge Sound, einen überdachten Balkon und angenehmes Publikum. Das Projekt K1 stand natürlich im Mittelpunkt und wurde in einer kurzweiligen Ansprache von Michael Käfer vorgestellt. Danach erklärte Dr. Martin Tesch noch kurz den Wein. Was man sich normalerweise nur Wünscht, wurde hier umgesetzt. Kurze Vorstellung, die reduziert ist auf die wichtigsten Punkte. So hörten alle gespannt zu und wurden direkt wieder in einen genussvollen Abend entlassen.

Der Abend war sehr gelungen. Der Wein, wie oben schon beschrieben, ein toller Sommerwein. Die Gestaltung der Flaschen und Weinkühler modern und ansprechend. Leider waren bereits am Abend fast alle der limitierten Flaschen verkauft. Wer Interesse und Glück hat kann vielleicht noch eine ergattern.

Transparenz laut Bloggerkodex

Dieser Beitrag entstand laut Absatz 4 des Bloggerkodex mit Unterstützung. Ich wurde zur hier erwähnten Veranstaltung eingeladen. Eine Gegenleistung für diese Einladung wurden nicht gefordert. Der Beitrag basiert auf meiner persönlichen Meinung und entstand mit voller redaktioneller Freiheit.

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