Blogempfehlung und digitale Freunde

Heute ist auf Portraitzentrale ein neuer Beitrag über Heiko Hebig erschienen. Ich möchte euch diese Seite ans Herz legen. Die Portaits, von Personen aus der digitalen Welt, sind sehr persönlich und gut geschrieben. Kathrin Koehler hat ihre Gesprächspartner im privaten Umfeld getroffen.

Vor allem folgenden Abschnitt, aus dem aktuellen Beitrag, fand ich sehr schön. Viele Menschen empfinden die digitale Welt und vor allem dort stattfindende Kommunikationswege als Parallelwelt. Das ist einfach falsch. Je mehr Menschen das Internet nutzen, umso mehr wird hier der normale Bevölkerungsdurchschnitt dargestellt.

Parallelwelt gibt es nicht
Ich wechsle das Thema und frage, ob er sich Gedanken macht über die Menschen hinter den Tweeps, die ihm täglich begegnen. Da holt er weit aus: „Ich hab die ersten Menschen im Internet initial über Internet Relay-Chat kennen gelernt und schnell begriffen, dass diese Menschen sind wie Du und ich.“ Und obwohl ich darauf gar nicht hinaus will, kommt er jetzt von allein an einen für ihn wichtigen Punkt: „Auch heute noch, im Jahr 2012, denken viele Menschen, das Internet sei so eine Art Parallelwelt. Es gibt auf der einen Seite die Menschen und auf der anderen Seite die Internet-Nutzer. Das ist natürlich überhaupt nicht so.“

Offline getroffen
Ich bin auf die Seite bereits vor einiger Zeit durch das erste Gespräch mit Romy Mlinzk aufmerksam geworden. Romy, bei Twitter besser bekannt als @snoopsmaus, habe ich auf der re:publica 2011 kennengelernt. Im morgentlichen Dämmerzustand, bei der Espresso Ambulanz, direkt vor dem Friedrichstadtpalast. Offline, persönlich und in Echt. Wir haben uns dann auch gleich digital vernetzt und gelegentlich von einander gehört. Bei einem Wiedersehen in München haben wir dann diesen Kontakt dann vertieft. Auch wenn ich sehr vorsichtig mit dem Ausdruck bin, ich würde sagen wir sind Freunde geworden. Ohne die digitale Welt wäre das nicht geschehen.

Online getroffen
Bei Michael Jäger war es genau anders herum. Der erste Kontakt kam Online über Twitter zustande. Dort hat er Mitfahrer zur Vernissage von Frauenfuss in Nürnberg gesucht. Der Kontakt blieb bestehen und gelegentlich treffen wir uns auf einen Kaffee in seinem Revier, der Maxvorstadt.

Ich habe viele weitere Menschen aus dem Netz getroffen. Bei manchen war zuerst Online der Kontakt da, bei anderen erst Offline. Das Netz gibt uns die Möglichkeit auch über weite Entfernungen Kontakt aufrecht zu erhalten, Freundschaften zu pflegen. Es gibt uns die Möglichkeit Menschen und Freunde zu finden. Dabei gelten die gleichen Regeln wie in der Offline Welt, denn es sind Menschen, egal ob On- oder Offline.

Nachtrag vom 30.01.2012
Bei bestimmten Personen hat Facebook eine Art Kontaktsperre. Wenn man dann eine Freundschaftsanfrage schickt, wird man erst einmal für zwei Tage für alle Freundschaftsanfragen gesperrt. Ist mir gerade so passiert. Das ist fast als ob diese Personen ständig mit einem Personenschützer unterwegs sind. Bitte nicht ansprechen. Natürlich sehe ich ein das nicht jeder mit Freundschaftsanfragen zugeschmissen werden soll, aber ob jemand ein Facebook Freund ist oder nicht soll doch bitte die Person entscheiden und nicht Facebook. Egal wie viele gemeinsame Freunde man nun hat oder nicht.

Kategorien DIGITAL

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

  1. snoopsmaus

    @saschawalk Du machst mich verlegen

    • saschawalk

      @snoopsmaus Ist aber nicht nötig 🙂 Sonst musst Du Dich noch in blushmaus umbenennen.

  2. berlin_zentrale

    Als Freundin des satten Oranges freue ich mich doppelt über diese #Portraitzentrale-Empfehlungen im Post und auf der Seite. THX!

  3. saschawalk

    @berlin_zentrale Gerne, ich finde das Projekt toll. Bin schon auf die nächsten Portraits gespannt.

  4. saschawalk

    @snoopsmaus Danke 🙂

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