7 Göttinnen

7 Göttinnen – Im Kino

[nextpage title=“Worum es im Film geht | Was den Film besonders macht“]

Heute startet ein Film in den deutschen Kinos der haften bleibt. Er geht nicht einfach aus dem Kopf, wenn man den Kinosaal verlässt. Es ist so ein Film bei dem man automatisch bis nach dem Abspann sitzen bleibt. Weil man noch nicht in der Lage ist sich zu bewegen. Weil man innerlich so bewegt ist. Ich durfte den Film letzte Woche bei der Kinotour sehen und auch ein paar der Darstellerinnen kurz kennen lernen. Fragen konnte ich aber noch keine stellen, zu präsent war dieser Film. Zu wild die Achterbahn der Gefühle. Ich war still und ich bin nun wirklich nicht der stille Typ Mensch.

Worum es in 7 Göttinnen geht – Update 24.11.16: Die DVD trägt den Titel „Zornige Indische Göttinnen“

Update: Der Titel der DVD orientiert sich stärke am englischen Titel des Films. Persönlich finde ich die neue Version des Titels besser.

Freida (Sarah-Jane Dias) lädt ihre besten Freundinnen nach Goa ein. Warum erfahren sie erst, als alle da sind. Zur Überraschung aller wird Freida heiraten. Nur um ihren Ehemann macht sie ein großes Geheimnis. Es ist eine bunt gemischte Hochzeitsgesellschaft. Mit dabei, die Geschäftsfrau und Mutter – Suranjana (Sandhya Mridul), die Bollywood Schauspielerin – Joanna (Amrit Maghera), die Musikerin – Mad (Anushka Manchanda), die Umweltaktivistin – Nargis (Tannishtha Chatterjee), bis hin zur Hausfrau -Pam (Pavleen Gujral), die einen top Studienabschluss hat. Hinzu kommt noch das Hausmädchen – Laxmi (Rajshri Deshpande).

Sie genießen ihre gemeinsame Zeit. Feiern, reden und philosophieren über alles was sie beschäftigt. Mal geht es um persönliches und intimes, dann um die von Männern dominierte Gesellschaft Indiens. Sie reden über Männer, Sex und ihre Karrieren, ihre kleinen Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste.

Jede der 7 Göttinnen hat nicht alles vom Leben bekommen, was sie sich gewünscht hat. Sie beschweren sich nicht nur darüber, sie fangen auch an etwas zu verändern. Aus der starren Gesellschaft auszubrechen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Was macht 7 Göttinnen so besonders?

Die Geschichte ist nah am Leben. Es geht nicht um die durchgestylte Geschichte mit der großen Botschaft am Ende. Das liegt mit Sicherheit auch an der Entstehung des Films. Er entstand ohne Drehbuch. Jede der Schauspielerinnen lebte sich in ihren Charakter ein, es wurde Geschichten aus der gemeinsamen Jugend im Hintergrund etabliert. Natürlich gab es einen Plan, wie die Geschichte laufen sollte, nur die Darstellerinnen wusste davon nichts. Ergebnis ist diese wilde Reise. Dieses Gefühl es sei irgendwie echt. Es werden in den Gesprächen Themen angesprochen, aber eben nicht bis ins kleinste Detail ausdiskutiert und über Tage hinweg immer wieder angesprochen. Das lässt Raum für eigene Gedanken und wirkt wie im richtigen Leben.

Für mich ein sehr schöner Film. Weil ich Geschichten mag, die aus dem Leben gegriffen scheinen.
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Die Musik

Der Film hat für mich zwei musikalisch Highlights. Einmal ist es der Titelsong, eine Mischung aus Bollywood und Hip-Hop. Der sehr gut zum Film passt und der passende Einstieg ist.

Dann gibt es noch im Film den Song Zindagi (Leben), den ihr auch unten im Artikel findet. Leider ist der Titel nicht auf YouTube in Deutschland verfügbar, er wäre sonst ein separater Song Of The Day geworden. Gesungen wird er wirklich von der Schauspielerin. Hab den Song live bei der Kinotour gehört. Ich versuche den Titel auch nicht zu beschreiben. Hört ihn euch an.

Im Kino bzw. auf DVD

Es ist natürlich ein Film der nur in ausgewählten Kinos läuft. Hier die passende Google Suche.

Update 24.11.16: Im Kino läuft der Film nicht mehr. Dafür gibt es jetzt eine DVD. Die ihr hier kaufen*

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Der Trailer

Der Song – Zindagi

 

 

 

Kategorien KULTUR

Ich bin Sascha Walk und der Autor – besser gesagt der Urban-Lifestyle-Evangelist hinter Blog in Orange. Diese Bezeichnung leitet sich vom Technologie Evangelist ab. Ich möchte euch die frohe Botschaft des schönen Stadtlebens näherbringen.

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